16.03.2021 in Allgemein
Die SPD Fraktion Tempelhof-Schöneberg stellt folgende Anträge zur nächsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:
Anträge:
16.03.2021 in Allgemein
Ingeborg Ludwig ist am 13.03.2021 nach schwerer Krankheit gestorben. Sie hat bis zuletzt mit Optimismus gemeinsam mit ihrer Familie gegen die Krankheit gekämpft.
Von 2009 bis 2018 war Ingeborg Ludwig Geschäftsführerin der SPD-Fraktion. Sie stand uns mit Rat und Tat zur Seite, organisierte liebevoll und gewissenhaft die Zusammentreffen der Fraktion. Immer hatte sie ein offenes Ohr für uns Verordnete.
Ihr Herz schlug für die Schulpolitik. Von Dezember 2011 bis zu Ihrem Tod war Ingeborg Ludwig Bürgerdeputierte im Schulausschuss. Gern sprach sie mit Schulleitungen, Lehrer*innen und Eltern über die Zukunft ihrer Kinder. Das gemeinsame Lernen stand für Ingeborg ganz oben. So verwunderte es kaum, dass sie die Friedenauer Gemeinschaftsschule von Anfang an unterstützte. Zuletzt war ihr die Inklusion in der Schule ein wichtiges Anliegen, dass sie regelmäßig vertrat.
Ingeborg Ludwig hinterlässt ihren Ehemann, ihre Kinder, ihr Enkelkind und viele Freundinnen und Freunde.
Wir erinnern uns an Ingeborg als unsere Freundin, bei der wir gern noch Rat suchten, nachdem sie schon nicht mehr regelmäßig an den Treffen der Fraktion teilnahm.
Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
11.02.2021 in Pressemitteilung
Zu den Benennungsanträgen für die 49. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) erklärt die SPD-Fraktion:
Die SPD-Fraktion hat sich auf die Fahne geschrieben, den Anteil der nach Frauen benannten Straßen, Plätzen und Wegen im Bezirk zu erhöhen. In Tempelhof-Schöneberg gibt es knapp 784 Straßen, Plätze und Wege, 353 sind nach Personen benannt, davon sind nur 24 nach Frauen benannt. Das entspricht 3% aller Verkehrswege, die nach Frauen benannt sind bzw. 6,8% der personenbezogenen Straßen (nachzulesen in der Drs. 2024/XX). Das ist der SPD-Fraktion deutlich zu wenig!
„Frauen wurden über Jahre hinweg in der Geschichtsschreibung übersehen oder ignoriert. Dabei ist ihr Schaffen nicht weniger wichtig, sondern häufig nur nicht so bekannt. Wir wollen die Frauen und ihre Leistung ehren. Außerdem wollen wir Mädchen und jungen Frauen weibliche Vorbilder geben,“ erklärt Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion. Sie wird durch die Sprecherin für Frauenpolitik, Manuela Harling, ergänzt: „Frauen haben auf vielfältige Weise das gesellschaftliche Leben in Berlin und weltweit geprägt. Es gibt viele Pionierinnen ihrer Zeit, deren Wirken nicht gewürdigt wurde. Sie sollen aus der Vergessenheit geholt werden.“
Die Debatte der Januar-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung hat uns gezeigt: Wenn wir nicht die Initiative ergreifen, bleibt die Ausnahme die Regel. Benennungen werden vor allem nach Männern vorgenommen. Beschlossen wurden gegen die Stimmen der SPD-Fraktion die Umbenennung des Kaiser-Wilhelm-Platzes und die Benennung eines Rathaus Saales – beides nach männlichen Vorbildern. Auch frühere Beschlüsse durch andere Fraktionen bezogen sich auf männliche Vorbilder.
Für die 49. Sitzung der BVV haben wir uns deshalb entschieden ein Zeichen zu setzen und gleich sechs Vorschläge für Benennung von Straßen, Plätzen und Parks nach Frauen einzubringen:
Auch die Benennungen nach Gertrud Hanna, Gerda Szepansky und Ella Barowsky, die durch die BVV bereits beschlossen, aber durch den Fachbereich Straßen- und Grünflächen noch nicht umgesetzt wurden (Stand 11.2.21), gehen auf die Initiative der SPD-Fraktion zurück. Mehr Informationen zu diesen Frauen finden Sie hier:
09.02.2021 in Allgemein
Die SPD Fraktion Tempelhof-Schöneberg stellt folgende Anträge zur nächsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:
Anträge:
22.01.2021 in Pressemitteilung
12.01.2021 in Allgemein
Die SPD Fraktion Tempelhof-Schöneberg stellt folgende Anfragen & Anträge zur nächsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:
Große Anfrage:
Anträge:
02.01.2021 in Allgemein
Christoph Götz-Geene ist am 31.12.2020 nach schwerer Krankheit und doch für uns überraschend verstorben.
Christoph Götz-Geene war seit 2011 aktives Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg. Er war stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Sprecher für Stadtentwicklungspolitik, Mitglied in den Ausschüssen für Straßen, Verkehr, Grünflächen und Umwelt sowie Wirtschaft.
Die Entwicklung der bezirklichen Stadtteile lag Götz-Geene am Herzen. Auf unzähligen Radtouren erkundete er den Bezirk, um nach planerischen Missständen und Potenzialen zu suchen. Dabei hatte er Bauvorhaben, genauso im Blick wie die Verkehrssicherheit in Gänze. Der studierte Architekt dachte auch mal ungewöhnlich, fand außerordentliche Orte und Immobilien. Seine Vorschläge waren immer klug und durchdacht.
Er begleitete zudem viele stadtentwicklungspolitische Projekte und brachte seine Note ein. Sehr engagiert betreute der stadtentwicklungspolitische Sprecher die Entwicklung der Neuen Mitte Tempelhof und der Friedenauer Höhe.
Als Vorstandsmitglied des Parkring e.V.s, war ihm die Aufwertung der Gartenstadt in Neu-Tempelhof ein wichtiges Anliegen. Auch als Verordneter setzte er sein Engagement fort und setzte sich für die Verkehrsberuhigung des Quartiers ein.
Seine ausgesprochene Expertise in den Bereichen Stadtentwicklung und Verkehr nutzte Götz-Geene auch in anderen Bereichen. Er hatte zahlreiche Ideen, um Frauen im Stadtbild sichtbarer zu machen darunter Käthe (Kitty) Kuse, Dora Dunker, Melitta Sundström und Hertha Block, die auf seine Initiative hin nun Namensgeberinnen für Platz, Steg und Park geworden sind.
Auch die Beteiligung von Kinder- und Jugendlichen war ihm wertvoll. In den vergangenen Jahren verfolge Christoph Götz-Geene das Projekt „Haus der Jugend“. Die Notlage für vieler Jugendeinrichtungen auf dem Immobilienmarkt nicht bestehen zu können, motivierte ihn immer wieder geeignete Standorte dafür vorzuschlagen. Damit wollte er einen eigenständigen, attraktiver und vor allem dauerhaft abgesicherter Standort für Jugendfreizeit und Jugendhilfe schaffen.
Christoph Götz-Geene hinterlässt seinen Ehemann, seine Kinder und viele Freunde.
Wir erinnern uns an Christoph als unseren Freund, mit dem wir politisch diskutieren und Spaß haben konnte, der engagiert seine Initiativen vertrat, aber immer ein offenes Ohr für andere Meinungen hatte.
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Die Zählgemeinschaft, die die Grundlage für die Zusammenarbeit der SPD-, der Grünen- und der Links-Fraktion bildet, fußt auf einer Zählgemeinschaftsvereinbarung von 2021, die über eine Zusatzvereinbarung nach der Wiederholungswahl modifiziert wurde.