Die SPD Fraktion stellt 12 der insgesamt 55 Bezirksverordneten in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg. Mit ganzer Kraft setzen wir uns für Ihre Belange und Anliegen ein, um Ihr Leben im Bezirk noch lebenswerter zu machen. Schauen Sie sich um und scheuen Sie nicht, uns anzusprechen und uns zu kontaktieren - wir sind für Sie da!
28.04.2026 in Topartikel Pressemitteilung
Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg fordert mehr Transparenz im Umgang mit herrenlosen Grundstücken. Ziel ist es zu verhindern, dass solche Flächen ohne Prüfung der bezirklichen Bedarfe – etwa durch private Investoren – übernommen werden, wie es bereits in einem Nachbarbezirk geschehen ist.
Dafür soll das Bezirksamt eine aktuelle Liste aller herrenlosen Grundstücke erstellen. Außerdem soll es darlegen, welche Bedeutung diese Flächen für den Bezirk haben und in welchen Fällen Dritte in den letzten fünf Jahren Grundstücke übernommen haben.
Grundstücke gelten nach § 928 BGB als herrenlos, wenn Eigentümer darauf verzichten. Das Land Berlin kann diese dann übernehmen – allerdings fehlt bisher ein klar geregeltes Verfahren und ein vollständiger Überblick.
„Angesichts knapper Flächen und Wohnungsmangel können wir es uns nicht leisten, dass potenziell wertvolle Grundstücke ohne klare Strategie behandelt werden“, erklärt Jan Rauchfuß, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion. „Wir brauchen endlich Transparenz darüber, welche Flächen betroffen sind und wie Entscheidungen über deren Nutzung getroffen werden.“
Besonders kritisch sieht die SPD-Fraktion, dass derzeit unklar sei, nach welchen Kriterien der Bezirk auf eine Aneignung verzichtet und wie Dritte von entsprechenden Möglichkeiten erfahren.
„Es darf nicht dem Zufall oder intransparenten Verfahren überlassen bleiben, wer Zugriff auf solche Grundstücke erhält“, betont Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, den dringenden Handlungsbedarf. „Unser Ziel ist es, eine faire, nachvollziehbare und gemeinwohlorientierte Nutzung dieser Flächen sicherzustellen.“
27.04.2026 in Pressemitteilung
Die SPD-Fraktion will konsequent gegen illegal abgestellte Schrottfahrzeuge vorgehen. Zu diesem Zweck soll das Bezirksamt im Mai 2026 eine gezielte Schwerpunktaktion zur Entfernung beschädigter und verkehrsuntauglicher Fahrzeuge im öffentlichen Straßenland durchführen und einen entsprechenden Bericht vorlegen, der neben der Anzahl überprüfter und entfernter Fahrzeuge auch die Kontrollorte sowie besonders betroffene Bereiche im Bezirk aufzeigt.
Im Fokus der Schwerpunktaktion sollen insbesondere Bereiche vor Kleingartenanlagen stehen – etwa am Vorarlberger Damm oder in der Rixdorfer Straße – die besonders anfällig für das dauerhafte Abstellen nicht genutzter Fahrzeuge sind.
„Es kann nicht sein, dass offensichtlich fahruntüchtige oder nicht zugelassene Fahrzeuge monatelang wertvollen Parkraum blockieren und das Stadtbild beeinträchtigen“, erklärt Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Deshalb erwarten wir vom Bezirksamt endlich ein konsequentes Vorgehen und transparente Ergebnisse.“
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, sieht dringenden Handlungsbedarf: „Für viele Bürgerinnen und Bürger ist es schlicht nicht nachvollziehbar, warum rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge nicht entfernt werden. Hier braucht es endlich sichtbare Maßnahmen und klare Zuständigkeiten."
25.04.2026 in Pressemitteilung
Die SPD-Fraktion setzt sich für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Tempelhof-Schöneberg ein. In diesem Zusammenhang soll das Bezirksamt prüfen, ob und in welchem Umfang die Vorgaben des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) am Gemeinschaftshaus Lichtenradeumgesetzt werden müssen.
Dieses Gesetz verpflichtet seit dem 1. Januar 2025 Eigentümer*innen und Betreiber*innen bestehender Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen dazu, mindestens einen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge bereitzustellen.
„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Baustein für die Verkehrswende in unserem Bezirk. Daher müssen wir Potenziale prüfen und öffentliche Gebäude, die den Kriterien für das Aufstellen von Ladesäulen entsprechen in ihre gesetzliche Pflicht nehmen”, betont Marijke Höppner, Fraktionsvorsitzende der SPD. “Ein Ladepunkt am Gemeinschaftshaus Lichtenrade trägt zum Klimaschutz bei und kann helfen den Menschen vor Ort den Umstieg auf die E-Mobilität zu erleichtern.”
Um die finanzielle Belastung für den Bezirk möglichst gering zu halten, sollen Förderprogramme von Bund und Land Berlin für die Umsetzung des Vorhabens in Anspruch genommen werden.
24.04.2026 in Pressemitteilung
Die SPD-Fraktion fordert ein transparentes Verfahren für die Genehmigung von Parklets und Schankvorgärten. Zu diesem Zweck soll das Bezirksamt einen klaren Leitfaden für gastronomische Betriebe in Tempelhof-Schöneberg erarbeiten.
Ziel der Initiative ist es, insbesondere in hoch frequentierten Kiezen – etwa in beliebten Ausgehvierteln – mehr Aufenthaltsflächen im Freien zu ermöglichen, ohne dabei die Barrierefreiheit, den Radverkehr oder die Nachtruhe zu beeinträchtigen. Gleichzeitig soll der Leitfaden für mehr Transparenz bei der Bewertung von Anträgen sorgen.
„Die Gastronomie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kiezlebens. Gerade in den Sommermonaten brauchen viele Betriebe zusätzliche Außenflächen, um wirtschaftlich bestehen zu können. Mit klaren und fairen Regeln schaffen wir Planungssicherheit für die Gastronominnen und Gastronomen und beleben gleichzeitig den öffentlichen Raum“, erklärt Sarah Walter, Bezirksverordnete aus Schöneberg und Mitglied des Wirtschaftsausschusses.
Hintergrund der Initiative ist eine schriftliche Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus, aus der hervorgeht, dass Tempelhof-Schöneberg im Vergleich zu anderen Berliner Bezirken bislang eine eher restriktive Genehmigungspraxis verfolgt. Demnach werden Parklets nur unter engen Voraussetzungen genehmigt, während zu Schankvorgärten keine belastbaren Zahlen vorliegen.
„Andere Bezirke zeigen längst, wie es besser geht. Einheitliche Leitfäden und klare Prüfkriterien sorgen dort für mehr Genehmigungen und weniger Unsicherheit. Diesen Weg wollen wir auch in Tempelhof-Schöneberg gehen – im Interesse der Betriebe und eines lebendigen Bezirks“, betont Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion.
23.04.2026 in Pressemitteilung
Gute Nachrichten für den Sport in Tempelhof-Schöneberg: Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, 990.000 Euro aus der sogenannten „Sportmilliarde“ für die Sportanlage Monumentenstraße bereitzustellen. Damit wird eine zentrale Forderung der SPD-Fraktion Realität. Mit dem Bundesprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellt der Bund insgesamt erhebliche Mittel zur Modernisierung der Sportinfrastruktur bereit, um den Sanierungsstau in Städten und Gemeinden abzubauen. Die Sportanlage Monumentenstraße war – auch auf die Initiative der SPD-Fraktion - als förderwürdiges Projekt identifiziert worden, für das der Bezirk einen Antrag gestellt hat.
Dazu Oliver Fey, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die Entscheidung des Bundestages ist ein großer Erfolg für unseren Bezirk. Mit der Förderung aus dem Bundesprogramm können nun die wirklich dringend notwendigen Sanierungen der Sportanlage Monumentenstraße endlich angegangen werden. Wir haben uns als SPD-Fraktion im Vorfeld ausdrücklich dafür eingesetzt, die Chancen der Sportmilliarde zu nutzen und entsprechende Fördermittel zu beantragen. Nun zeigt sich: Dieses Engagement zahlt sich aus.“
Nach der Förderzusage gilt es nun, die konkrete Umsetzung zügig voranzubringen. Die SPD-Fraktion wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass die Mittel schnell und effizient eingesetzt werden.
21.04.2026 in Pressemitteilung
Die SPD-Fraktion möchte das Angebot der BSR-Kieztage im Bezirk weiter ausbauen. Ein entsprechender Antrag soll daher prüfen, ob künftig auch die Annahme von Schadstoffen wie Lacke, Batterien oder Haushaltschemikalien zu den bestehenden Terminen ermöglicht werden kann. Bislang können im Rahmen dieser wohnortnahen Entsorgungsangebote vor allem Sperrmüll und Wertstoffe abgegeben werden.
Dazu Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion: „Die BSR-Kieztage sind ein beliebtes Serviceangebot und werden regelmäßig von vielen Menschen im Bezirk genutzt. Wenn wir dort künftig auch Schadstoffe annehmen, machen wir es den Anwohnenden noch einfacher, umweltgerecht zu entsorgen. Das reduziert illegale Müllablagerungen und schützt unsere Umwelt ganz konkret vor Ort.“
14.04.2026 in Allgemein

Parklets und Schankvorgärten für die Gastronomie in Tempelhof-Schöneberg ermöglichen
Es soll ein Leitfaden für die Genehmigung von Anträgen zur Errichtung von Schankvorgärten und Parklets für die Gastronomie erarbeitet werden. Ziel ist mehr Transparenz bei der Bewertung von Anträgen zu schaffen.
Umsetzung der Vorschläge der Unfallkommission – Unfallkommissionsberichte
Der Antrag fordert, dass die Vorschläge der Unfallkommission nach den schweren Unfällen am Mariendorfer Damm konsequent umgesetzt werden, um die Verkehrssicherheit am Mariendorfer Damm nachhaltig zu verbessern und weitere schwere Verkehrsunfälle künftig zu verhindern.
Der Antrag fordert das Bezirksamt auf sich bei der BSR dafür einzusetzen, dass bei den BSR-Kieztagen auch Schadstoffe angenommen werden. Eine regelmäßige Annahme von Schadstoffen im Rahmen der Kieztage würde den Service für die Bürger*innen verbessern, illegale Entsorgung reduzieren und die Umweltbelastung verringern.
E-Ladepunkt im Gemeinschaftshaus Lichtenrade sicherstellen
Eigentümer bzw. Betreiber von bestehenden Nichtwohngebäuden mit mehr als 20 Stellplätzen sind nach dem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz verpflichtet mindestens einen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge zu errichten. Der Antrag will erreichen, dass das Bezirksamt prüft, ob das Gemeinschaftshaus unter diese gesetzliche Regelung fällt und wie die Umsetzung der gesetzlichen Pflicht erfüllt werden kann. Zudem soll es sich um mögliche Förderprogramme bemühen.
Digitale Übermittlung von MiZis im Amt für Soziales unverzüglich ermöglichen
Der Antrag will bewirken, dass Mitteilungen in Zivilsachen (MiZis), insbesondere bei Räumungsklagen, künftig digital und medienbruchfrei an die Fachstelle Soziale Wohnhilfe übermittelt werden können. Derzeit werden diese Mitteilungen per Behördenpost verschickt und erreichen die Soziale Wohnhilfe oftmals zu spät, um Räumungen und damit den Verlust der Wohnung noch zu verhindern.
Kunst im öffentlichen Raum oder mangelnde Beseitigung von Schrottfahrzeugen?
Der Antrag fordert eine Schwerpunktaktion zur Entfernung von beschädigten, verkehrsuntauglichen Fahrzeugen und Anhängern im öffentlichen Straßenland durchzuführen und der BVV vor ihrer Sitzung im Juni 2026 einen Bericht über diese Schwerpunktaktion vorzulegen. Es ist nicht hinnehmbar, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge im öffentlichen Raum nicht kontrolliert, entfernt und zur Anzeige gebracht werden. Deshalb ist es dringend geboten, die Anstrengungen des Bezirksamts zu intensivieren und für Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen.
Abschleppen von verlassenen Unfall-Fahrzeugen beschleunigen
Unfallfahrzeuge müssen unmittelbar nach dem Unfall von der Straße entfernt werden. Werden nicht fahrbereite Fahrzeuge nach dem Unfall auf den Gehweg geschoben und danach nicht vom Halter entfernt, soll das Bezirksamt die Möglichkeit haben ohne Fristsetzungen die Fahrzeuge zu entfernen, wenn sie eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen.
Bänke im Bereich des Dardanellenweges und des Imbrosweges aufstellen
Im Bereich Dardanellenweg/Imbrosweg ist ein reines Wohngbiet. Um den einzigen Lebensmittelmarkt für die wohnortnahe Versorgung zu erreichen, müssen weite Wege in Kauf genommen werden. Sitzbänke sollen es die Anwohnenden erleichtern die Wege zu absolvieren und zugleich die Aufenthaltsqualität verbessern.
Mit dem Antrag wird das Bezirksamt aufgefordert eine Liste mit herrenlosen Grundstücken – also Grundstücken bei denen die Eigentümer den Verzicht auf das Eigentum gegenüber dem Grundbuchamt erklärt haben – anzulegen und zu vermerken, ob der Bezirk auf eine Aneignung verzichtet hat. Die Liste soll auch die Aneignung herrenloser Grundstück durch Dritte in den letzten fünf Jahren aufführen. In einem weiteren Schritt soll das Bezirksamt die herrenlosen Grundstücke im Bezug auf das strategische Flächenmanagement bewerten. Ziel ist, die Aneignung Dritter zu verhindern, wenn die Grundstücke für das strategischen Flächenmanagement des Bezirks einen sinnvollen Nutzen bringen können.
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