Die SPD-Fraktion setzt sich für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Tempelhof-Schöneberg ein. In diesem Zusammenhang soll das Bezirksamt prüfen, ob und in welchem Umfang die Vorgaben des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) am Gemeinschaftshaus Lichtenradeumgesetzt werden müssen.
Dieses Gesetz verpflichtet seit dem 1. Januar 2025 Eigentümer*innen und Betreiber*innen bestehender Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen dazu, mindestens einen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge bereitzustellen.
„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Baustein für die Verkehrswende in unserem Bezirk. Daher müssen wir Potenziale prüfen und öffentliche Gebäude, die den Kriterien für das Aufstellen von Ladesäulen entsprechen in ihre gesetzliche Pflicht nehmen”, betont Marijke Höppner, Fraktionsvorsitzende der SPD. “Ein Ladepunkt am Gemeinschaftshaus Lichtenrade trägt zum Klimaschutz bei und kann helfen den Menschen vor Ort den Umstieg auf die E-Mobilität zu erleichtern.”
Um die finanzielle Belastung für den Bezirk möglichst gering zu halten, sollen Förderprogramme von Bund und Land Berlin für die Umsetzung des Vorhabens in Anspruch genommen werden.