Die SPD-Fraktion setzt sich erneut für die Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für das Wohnquartier rund um die Albertstraße und Ebersstraße ein. Damit soll erreicht werden, dass das zunehmende Verkehrsaufkommen im Wohngebiet - indem sich auch vier Kitas und eine Grundschule befinden - wirksam begrenzt und die Sicherheit der Anwohnerinnen und Anwohner verbessert wird.
„Die Straßen in diesem Quartier haben sich zu einer Abkürzung für den Durchgangsverkehr, der erhebliche Risiken mit sich bringt. Deshalb brauchen wir hier endlich Lösungen, die die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen vor Ort wieder in den Mittelpunkt stellen“, erklärt Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.
Im Rahmen des geforderten Konzepts soll daher geprüft werden, ob sogenannte “unechte” Einbahnstraßen in der Ebersstraße und der Feurigstraße nördlich der Dominicusstraße eingerichtet werden können.
Bei sogenannten "unechten" Einbahnstraßen ist die Einfahrt – wie bei einer normalen Einbahnstraße – nur aus einer Richtung erlaubt. Am Ende der Straße ist diese jedoch mit dem Schild "Verbot der Einfahrt" (VZ 267) gekennzeichnet. Durch die Aufstellung dieser Schilder soll die Einfahrt in das Wohnquartier von der Dominicusstraße aus verhindert und der Durchgangsverkehr reduziert werden.
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion betont den Handlungsbedarf: „Mit unserer wiederholten Forderung nach Verkehrsberuhigung schützen wir nicht nur vulnerable Gruppen, sondern setzen uns aktiv für die Anliegen der Kiezblockinitiative “Schöneberger Dreieck” ein, die sich seit Jahren für eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens stark macht.”