20.10.2022 in Pressemitteilung

BVV beschließt Personalaufstockung zur Bearbeitung neuer Wohngeldanträge

 

In der aktuellen Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg wurde dem gemeinsamen Antrag „Wohngeldbeantragung in Tempelhof-Schönebergder Fraktionen von SPD, Grüne, CDU und FDP mehrheitlich zugestimmt. In dem durch die SPD-Fraktion initiierten Beschluss wird das Bezirksamt ersucht, rechtzeitig ausreichend Personal einzuplanen, um den zu erwartenden starken Anstieg an Wohngeldanträgen bewältigen und zeitnah bearbeiten zu können. Zudem soll geprüft werden, inwieweit Bearbeitungsprozesse durch zusätzliche digitale Schritte beschleunigt werden könnten.

„Ab dem 1. Januar 2023 tritt die Reform des Wohngeldes in Kraft und die Zahl der Wohngeldberechtigten wird sich dadurch wahrscheinlich verdreifachen“, erläutert Sarah Walter, Sprecherin für Bürgerdienste und Sozialpolitik der SPD-Fraktion die Dringlichkeit des Antrages. „Zurzeit sind für die Bearbeitung der Wohngeldanträge neun Vollzeitstellen eingerichtet, was aller Voraussicht nach nicht ausreichend sein wird, um das Antragsaufkommen abzuarbeiten. Hier muss rechtzeitig gehandelt werden, um eine zeitnahe Bewilligung des Wohngeldes gewährleisten zu können.“

 

13.10.2022 in Pressemitteilung

Handjerystraße wird Fahrradstraße – aber mit Umsicht!

 

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Straßen und Verkehr wurde mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, FDP und CDU die Drucksache 0305/XXI „Schutz für schwächere Verkehrsteil-nehmer*innen in der Handjerystraße sicherstellen“, die sich mit der Ausgestaltung der bereits beschlossenen Fahrradstraße in der Handjerystraße beschäftigt, verabschiedet.

 

Ziel ist es sowohl die Fahrradstraße zu ermöglichen, als auch besonders schutzbedürftigen Gruppen wie Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung Sicherheit im Straßenverkehr zu bieten. „Es dürfen nicht die unter die Räder kommen, die keine eigene lautstarke Lobby haben“, so Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg. „An verschiedenen Standorten in der Planung haben wir die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen sowie die Teilhabe von Menschen mit Behinderung den Interessen des Radverkehrs untergeordnet gesehen. Unser Wunsch ist es aber, die Schwächsten im Verkehr zu schützen.“

 

Deshalb entschied sich die SPD-Fraktion nach langen Verhandlungen mit den Grünen, auch die Unterstützung von FDP und CDU zu suchen.

 

In der Handjerystraße zwischen Perelsplatz und Isoldestraße muss sichergestellt werden, dass es einen gleichwertigen und adäquaten Schutzstatus für Kinder auf dem Weg zum Spielplatz bzw. Schüler*innen auf dem Weg zur Schule gibt, wie ihn aktuell die Spielstraße bietet. Hier soll das Bezirksamt bauliche Maßnahmen oder verkehrsrechtliche Anordnungen für die Fahrradstraße umsetzen, damit Kinder nicht gefährtdet werden.

 

Vom Reneé-Sintenis-Platz bis zur Bundesallee sollen die Parkplätze erhalten bleiben und die Fahrgassenbreite entsprechend angepasst werden. Dies ist erforderlich, da es dort einen Ein- und Aussteigebereich für eine Einrichtung für Senior*innen und Menschen mit Demenz sowie einen Behindertenparkplatz gibt. Besonders der Behindertenparkplatz muss so erhalten bleiben, dass für die berechtigten Nutzer*innen keine Straßenquerung notwendig wird. Nur so kann die Teilhabe im Alltag gesichert werden.

 

An der Kreuzung Schmiljanstraße/Handjerystraße muss eine Radverkehrsampel errichtet werden. Hier kreuzt die Fahrradstraße eine Hauptverkehrsstraße. Die Querung ist aktuell für Radfahrende nicht sicher.

 

„Als Verkehrspolitikerin ist es mir wichtig, dass wir die Fehler der Vergangenheit - als Berlin zur autogerechten Stadt umgebaut wurde und sich alle anderen Verkehrsarten unterordnen mussten - nun nicht unter neuen Vorzeichen erneut begehen. Mit den Maßnahmen aus der Beschlussempfehlung kann es gelingen eine Fahrradstraße zu etablieren, die für alle Verkehrsteilnehmenden gleich sicher ist. Nur so kann Akzeptanz für weitere Fahrradstraßen generiert werden“, fügt Annette Hertlein, Sprecherin für Verkehr, abschließend zu.

 

11.10.2022 in Pressemitteilung

Öffentliche Toiletten gegen „Wildpinkeln“ am Platz der Apostel-Paulus-Kirche

 

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Toilettenkonzeptes für das Land Berlin, hat die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg bereits im September einen Antrag eingereicht, der den Platz an der Apostel-Paulus-Kirche als zusätzlichen Standort für die Errichtung einer öffentlichen Toilette vorschlägt. Diesem Anliegen wurde durch den Beschluss in der vergangenen Bezirksverordnetensammlung nun entsprochen.

„Der Platz an der Kirche hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt an dem Menschen gerne länger verweilen,“ erläutert Sarah Walter, Sprecherin für Bürgerdienste und Sozialpolitik den Anlass für ihre Empfehlung. „Da es hier jedoch an öffentlichen Toiletten mangelt, nutzen viele Bürger*innen die von der Initiative Paulusgarten gepflegten Hoch-, Kräuter- und Gemüsebeete. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern durch eine City Toilette zukünftig auch vermeidbar.“

 

10.10.2022 in Pressemitteilung

Eine bessere Internetpräsenz für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

 

In der vergangenen Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg wurde dem Antrag der SPD-Fraktion „Eine bessere Sichtbarkeit der Bezirke auf  Berlin.de mehrheitlich zugestimmt. Die Initiative sieht vor, die Bezirksämter und ihre Dienstleistungen auf den Webseiten von Berlin.de zukünftig prominenter darzustellen und ihre politische Wichtigkeit sowie Stellung in der Verwaltung Berlins hervorzuheben.

„Wer Informationen zur Arbeit der Bezirksämter und den einzelnen Bezirken aufrufen möchte, muss zurzeit im Header von Berlin.de erst auf den Reiter Politik, Verwaltung, Bürger klicken, um dann im sich ausklappenden Fenster unter Behörden den Link Bezirksämter zu entdecken“, kommentiert Kubilay Yalcin, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, die derzeitige Situation. „Das bedeutet, es sind drei Klicks und zumindest Grundkenntnisse des Verwaltungsaufbaus nötig, um das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg überhaupt zu finden. Daher möchten wir, dass der Zugriff auf diese, für alle Bürger*innen relevanten Informationen grundlegend vereinfacht wird."

 

08.10.2022 in Pressemitteilung

Wärmeräume für Tempelhof-Schöneberg – SPD-Fraktion sucht Lösungen für Hilfebedürftige im Bezirk

 

Dem SPD-Antrag „Einrichtung von Wärmeräumen“ wurde in der vergangenen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung mehrheitlich zugestimmt. Der Beschluss sieht vor, zu prüfen, ob und wo öffentliche Wärmeräume in Tempelhof-Schöneberg für Menschen geschaffen werden können, die durch die Gasumlage nicht mehr über die finanziellen Mittel verfügen, ihre Wohnungen durchgehend zu beheizen.

„Viele Kommunen sind bereits dabei, Wärmeräume einzurichten oder bereiten sich darauf vor,“ kommentiert Sarah Walter, Sprecherin für Bürgerdienste und Sozialpolitik der SPD-Fraktion die geplante Maßnahme. „Wenn es uns zudem gelingt, diese an schon etablierten Anlaufstellen im Bezirk einzurichten, werden sie voraussichtlich besser von Hilfebedürftigen angenommen.“ Daher möchte die Initiative zusätzlich dazu anregen, Kooperationen mit Hilfsorganisationen wie den Berliner Tafeln in den Wärmeräumen einzugehen.

 

06.10.2022 in Pressemitteilung

Öffentliche Reparaturstationen – SPD-Fraktion will Serviceangebot für Radfahrende prüfen lassen

 

In der vergangenen Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg wurde der Beschlussempfehlung der SPD-Fraktion zur Einführung von Fahrrad-Reparaturstationen zugestimmt. Ziel des Prüfauftrages an das Bezirksamt ist es u.a. zu eruieren, über welche Reparatur- und Servicefunktionalitäten, eine solche öffentliche Station zur selbständigen Nutzung durch die Bürger*innen verfügen sollte und welche Standorte im Bezirk sich hierfür eignen.

„Da der Radverkehr in Berlin stetig zunimmt, steigt auch der Bedarf an Reparaturstationen die Luftpumpen, Werkzeuge und gegebenenfalls Flickzeug anbieten. An geeigneten Stellen positioniert, könnten diese die Nutzung des eigenen Fahrrads weiter erhöhen, da sie ermöglichen, kleine Reparaturen unterwegs schnell selbständig zu erledigen“, erklärt Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion die Initiative. „Und weil es sich hierbei um ein kostenfreies Angebot des Bezirks handelt, würden besonders einkommensschwache Haushalte von den geplanten Fahrrad-Reparaturstation profitieren“.

Um sowohl die Wartung und Unterhaltung der zukünftigen Reparaturstationen zu gewährleisten, sieht die Initiative zusätzlich die Prüfung möglicher Träger und der voraussichtlichen Kosten vor.

 

25.07.2022 in Pressemitteilung

Mehr Fahrradabstellmöglichkeiten für Tempelhof-Schöneberger Süden

 

Eine gemeinsame Initiative der Fraktionen von SPD und CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg sieht vor, sich für mehr sichere und abschließbare Fahrradabstellmöglichkeiten wie Fahrradboxen oder einer doppelstöckigen Fahrradgarage für Pendler im Süden des Bezirks einzusetzen.

Beide Fraktionen haben sich darauf verständigt, prüfen zu lassen, welcher S-Bahnhof am besten für die Umsetzung geeignet ist und inwieweit die Einbindung dieser Fahrradabstellmöglichkeiten in bereits bestehende Umbauplanungen der Dresdner Bahn aufgenommen werden könnten.

„Um die Attraktivität des Umstiegs auf den ÖPNV zu steigern, müssen wir Pendlern komfortable und sichere Lösungen bieten. Und da in unserem Bezirk bisher nur ein Fahrradparkhaus am Südkreuz geplant ist, welches den zukünftigen Bedarf voraussichtlich nicht decken können wird, möchten wir das Angebot an Fahrradabstellmöglichkeiten bereits jetzt erweitern“, erläutert Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion das Vorhaben.

„Denkbar für die Realisierung dieses Projektes sind die S-Bahnhöfe Lichtenrade, Schichauweg oder Buckower Chaussee. An diesen potenziellen Standorten möchten wir zusätzlich prüfen lassen, ob Möglichkeiten zur Solarstromgewinnung an Dach- oder Wandflächen bestehen, um auch Ladestationen für E-Bikes betreiben zu können“, so Hertlein abschließend.

 

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