Pressemitteilung
08.02.2023 in Pressemitteilung

Um Orte der deutschen Kolonialgeschichte in Tempelhof-Schöneberg sichtbarer zu machen, hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht. Sie möchte, dass die bereits identifizierten Stätten im Bezirk, die schon 2019 für eine Ausstellung und den dazugehörigen Ausstellungskatalog zusammengetragen wurden, auch auf den bezirklichen Webseiten veröffentlicht werden.
„Wir brauchen eine transparente Auflistung aller Schauplätze deutscher Kolonialgeschichte in Tempelhof-Schönberg, die für jeden einsehbar ist”, erläutert Noah Triller, Bezirksverordneter aus Lichtenrade, das Anliegen der SPD-Fraktion.
Und Kari Lenke, Bezirksverordnete aus Friedenau ergänzt: “Da diese Orte zukünftig auch öffentlich ausgewiesen werden sollten, könnte die Liste als Grundlage dienen, um weitere Anträge zur Anbringung von Gedenktafeln und Hinweisen im Stadtbild zu verfassen.“
07.02.2023 in Pressemitteilung
Mit einem gemeinsamen Positionspapier bekräftigen die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU und FDP die Bedeutung des Gesundheitsstandortes Wenckebach und unterstützen die Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Versorgungsangebotes in Tempelhof.
Die Fraktionen sind sich einig darüber, dass der Standort Wenckebach trotz der Entscheidung gegen den Erhalt des Klinikums in seiner ursprünglichen Funktion, neue Perspektiven für die Gesundheitsversorgung vor Ort bietet. So wird das Areal zukünftig den geplanten Ausbildungscampus beherbergen und auch als Standort für das Hospiz erhalten bleiben. Die erfolgreiche Weiterentwicklung des ehemaligen Wenckebach-Klinikums bedarf nach Auffassung der vier Fraktionen vor allem:
- eine eindeutige Festlegung von Verantwortung und Zuständigkeiten inklusive Ansprech-personen für die Entwicklung des Standortes
- die Kooperation der Landesebene, Vivantes und des Bezirks
- eine bedarfsgerechte Planung, Umsetzung und Evaluation der Versorgungsangebote durch das Land Berlin
- wenn möglich, einer sinnvollen Zwischennutzung
Dazu erklärt Janis Handtke, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Wir teilen die Bestrebungen zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Wenckebach-Areals und haben die Bedürfnisse der Anwohner*innen von Anfang an sehr ernst genommen. Auch wir wollen eine Gesundheitsversorgung, die regional gedacht, niedrigschwellig, zielgruppenspezifisch und sektorenübergreifend gestaltet wird. Denn gute Gesundheitsversorgung muss am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn alle beteiligten Protagonisten in Bezirk, Land und vom Träger, die Zukunft der Gesundheitsversorgung am Standort Wenckebach im Sinne der hier lebenden Menschen weiterführen und entsprechend unterstützen.“
Das Positionspapier können sie hier downloaden: POSITIONSPAPIER
01.02.2023 in Pressemitteilung

Politisch interessierte Menschen können ab sofort den Telegram-Kanal „Neues aus dem Bezirk“, der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg abonnieren. Hier wird in regelmäßigen Abständen kompakt über aktuelle Anträge und Initiativen informiert, die Highlights der BVV zusammengefasst und Erwähnenswertes aus dem Kiez veröffentlicht.
Dazu Marijke Höppner, Fraktionsvorsitzende der SPD: „Wir haben uns für das Medium „Messenger“ entschieden, weil wir zeitgemäß und aktuell über unsere politische Arbeit informieren möchten. Dazu gehört auch, dass wir es den Bürger*innen einfach machen unsere Arbeit zu verfolgen. Ich freue mich daher sehr, dass wir über unseren Telegram-Kanal nun die Möglichkeit haben, unkompliziert und direkt mit allen Abonnent*innen zu kommunizieren.
Anmelden können sich alle Nutzer*innen des Messenger-Dienstes „Telegram“ über den Link: https://t.me/+gWp7sBiNAMIyOWMy oder die Suchfunktion (Suchbegriff: Neues aus dem Bezirk) im Telegram Messenger und den Button „Beitreten“.
30.01.2023 in Pressemitteilung

Die gemeinsame Initiative der Fraktionen von SPD und CDU zur Unterstützung des „Rosmarin-Grills“ sieht vor, zu prüfen, ob es einen geeigneten Stellplatz für den Imbisswagen in der Nähe des alten Stammplatzes am Edeka-Markt Görse & Meichsner, am Varziner Platz oder in der Handjerystraße gibt.
„Der „Rosmarin-Grill“ ist seit Jahren jeden Montag und Freitag fester Bestandteil des Kiezlebens in Friedenau und hat eine breite Stammkundschaft“, erläutert Kari Lenke, wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die Bedeutung des Imbissstandes. „die gesammelten 700 Unterschriften der Einwohnerinitiative zeigen sehr deutlich, dass der Erhalt des Hähnchenwagens, nahe des bisherigen Standortes, von den Anwohner*innen ausdrücklich gewünscht wird. Daher unterstützen wir dieses Anliegen und möchten dazu beitragen gewachsene Strukturen im Bezirk zu erhalten und zu bewahren.“
Die Prüfung eines möglichen Standortes in der Handjerystraße soll außerdem vor dem Hintergrund der Bemühungen der Bezirksverordnetenversammlung vorgenommen werden, den Charakter der Spielstraße in der Handjerystraße trotz der Umgestaltung in eine Fahrradstraße zu erhalten.
„Wir möchten daher, dass außerdem geprüft wird, ob ein Imbissstand mit eigenem Stromaggregat auf Höhe des Perelsplatzes auf der Straße beziehungsweise dem Parkstreifen stehen kann und sich so in ein noch zu erstellendes Nachfolgekonzepts für die wegfallende Spielstraße integrieren ließe“, fasst Jan Rauchfuß, ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die geplanten Maßnahmen zusammen. „Ein positiver Nebeneffekt eines auf der Straße gelegenen Imbisses ist zudem die natürliche Verlangsamung des Auto- und Radverkehrs.“
Auch die SPD-Bezirksverordnete Kari Lenke sieht hier neue Perspektiven für Friedenau: „Denkbar wäre auch eine generelle Ausnahmegenehmigung für das Betreiben eines Imbisswagens an dieser Stelle. Diese könnte dazu beitragen, auch anderen Gastronomen die Nutzung des Standortes an den übrigen Werktagen zu ermöglichen und so das Kiezleben weiter zu bereichern.“
25.01.2023 in Pressemitteilung


Der aktuelle Beschluss des Antrages "Eine mehrsprachige Webseite für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg", der auf Initiative der SPD-Fraktion in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht worden war, soll sicherstellen, dass auch Bürger*innen ohne oder ausreichende Deutschkenntnisse alle wichtigen Informationen zu bezirklichen Dienstleistungen bekommen.
"Viele Informationen zu Serviceangeboten sowie Antragsformulare, die besonders für ausländische Neu-Berliner*innen und geflüchtete Menschen relevant sind, gibt es bisher leider nur auf Deutsch“, bemängelt Sarah Walter, Sprecherin für Bürgerdienste und Soziales der SPD-Fraktion, die momentane Situation. "Dies ist nicht nur kontraproduktiv, sondern entspricht auch nicht unserem Verständnis einer modernen und vielfältigen Verwaltung."
Auch Ayten Doğan, Sprecherin für Partizipations- und Integrationspolitik sieht dringenden Bedarf an der Mehrsprachigkeit: "Sprache bedeutet Teilhabe. Und Teilhabe ist eine wichtige Voraussetzung für Integration. Berlin ist eine wachsende Stadt und lebt von der kulturellen Vielfalt der Zuziehenden. Ein neues Leben im Ausland zu beginnen, gelingt aber sehr viel einfacher, wenn Menschen sich selbständig informieren und die Dinge ihres alltäglichen Lebens unabhängig von vorhandenen Sprachbarrieren erledigen können.“
Der Antrag sieht im Einzelnen vor, besonders die Sprachen, die in Tempelhof-Schöneberg – auch unter Geflüchteten – mehrheitlich gesprochen werden, vorrangig anzubieten. "Es wäre daher sinnvoll die Dienstleistungen des Bezirksamtes in Englisch, Türkisch, Arabisch und Ukrainisch zur Verfügung zu stellen, sowie kulturelle und soziale als auch Hinweise zu Bildungs-, Not- und Krisenangeboten entsprechend dieser Auswahl mehrsprachig anzubieten", fasst Kubilay Yalçin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Ausschuss für Partizipation & Integration, die geplanten Maßnahmen abschließend zusammen.
19.01.2023 in Pressemitteilung
Um Menschen mit und ohne Behinderung auch zukünftig die Möglichkeit zu geben, auf der neuen Manfred-von-Richthofen-Straße ihr Auto kurzzeitig abzustellen und schnelle Besorgungen zu machen, haben die Fraktionen von SPD und CDU einen gemeinsamen Antrag in die heutige Bezirksverordnetenversammlung eingebracht.
„Dass der Platz der Luftbrücke und die Manfred-von-Richthofen-Straße modernisiert werden und Aufenthaltsflächen sowie Radverkehrsanlage geschaffen werden, ist wichtig und unterstützenswert“ kommentiert Kubilay Yalçin, Bezirksverordneter aus Tempelhof, das kommende Projekt im Bezirk. „Wir möchten aber dennoch – auch wenn es in der Planung zur Umgestaltung bisher nicht vorgesehen ist – dass in der nördlichen Manfred-von-Richthofen-Straße, wo sich neben Geschäften auch mehrere Arztpraxen befinden, eine am Bedarf orientierte, angemessene Anzahl von Behinderten- und Kurzzeitparkplätzen eingerichtet wird. Denn wir sind der Meinung, dass eine entschlossene Mobilitätswende notwendig ist, aber nur gelingt, wenn wir die Bedürfnisse aller Menschen gleichermaßen im Blick haben.
Mit dem durch die SPD-Fraktion initiierten Antrag, reagieren die Parteien aber nicht nur auf die Sorgen von Bürger*innen, die auf ihr Auto angewiesen sind, sondern versuchen auch eine Lösung für die ansässigen Gewerbetreibenden zu finden, die befürchten, dass durch den Wegfall aller Autoparkplätze zwischen Platz der Luftbrücke und Bayernring, die Attraktivität der bereits schwächelnden Einkaufsstraße sinken könnte.
„Um dies zu verhindern, müssen wir es den anreisenden Einkaufenden leicht machen alternative Abstellflächen für ihre Fahrzeuge zu finden“, ergänzt Yalçin das Anliegen der beiden Fraktionen. “Daher möchten wir zusätzlich prüfen lassen, ob mithilfe von Ausschilderungen auf Stellflächen in der Umgebung wie z.B. am Platz der Luftbrücke am ehemaligen Flughafengebäude, im Kaiserkorso sowie im südlichen Teil der Manfred-von-Richthofen-Straße hingewiesen werden kann.“
17.01.2023 in Pressemitteilung
Mit dem Beschluss zum Antrag „Zwischen Stau und Raserei: Anwohner*innen der Großbeerenstraße entlasten“, möchte die SPD-Fraktion die Verkehrssituation in der Mariendorfer Großbeerenstraße nachhaltig verbessern, um mehr Sicherheit für den Fuß- und Fahrradverkehr herzustellen und die nächtliche Lärmbelastung für die Anwohner*innen zu reduzieren.
"Die Verkehrssituation in der Großbeerenstraße ist derzeit durch mehrere Problemlagen belastet", erläutert Jan Rauchfuß, Bezirksverordneter aus Mariendorf und ordnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Inhalte der Initiative. "Tagsüber - besonders zu Hauptverkehrszeiten - besteht durch fehlende Übersicht und hohe Verkehrsdichte ein erhebliches Sicherheitsrisiko für zu Fuß Gehende und Radfahrer*innen. Während nachts, Geschwindigkeitsüberschreitungen die Unfallgefahr erhöhen und zu andauernder Lärmbelästigung für die Anwohnenden führen.“
Um die derzeitige Situation zu entschärfen, schlägt Rauchfuß daher ganz konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Eindämmung der Raserei vor. "Ich möchte, dass im Abschnitt zwischen Marienfelder Allee und Friedenstraße Busspuren oder alternativ Radspuren zu Lasten je einer Fahrspur in beiden Richtungen angeordnet werden. Und zur Reduzierung der Lärmbelästigung brauchen wir Tempo 30 zwischen Marienfelder Allee und Rathausstraße, mindestens in der Zeit von 22:00 – 06:00 Uhr. Zusätzliche stationäre oder mobile „Blitzer“ sollen dafür sorgen, dass Autofahrende die Geschwindigkeitsbegrenzung auch einhalten."
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