Nach der Erneuerung der Fahrbahndecke der Arnulfstraße hat die BVV auf Antrag der SPD beschlossen, ein Planungsbüro zu beauftragen, das sich auch mit der Situation der Fußgänger und Radfahrer beschäftigen sollte.
Die Planer haben sich mit mehreren Varianten auseinandergesetzt und einen Vorschlag unterbreitet, der im Kern folgendes vorsieht: Der Radverkehr soll als »Angebotsstreifen« auf die Straße verlegt werden. Der Gehweg soll saniert werden, der Radweg wegfallen. Auch die Busspur soll abgeschafft werden.
Die bevorzugte Variante beruht auf einer Reihe von Untersuchungen, beispielsweise der abschnittweisen Ermittlung des Parkplatzbedarfs. Der letztlich beschlossene Vorschlag bietet eine ausreichende Zahl an PKW-Abstellmöglichkeiten zu jeder Tageszeit. Die Verkehrslenkung Berlin und die BVG konnten zudem vom Wegfall der Busspur überzeugt werden.
Die Vorschläge werden aber nicht dazu führen, dass die Anlieger über das Straßenausbaubeitragsgesetz zu einer Mitfinanzierung herangezogen werden, so das Bezirksamt. Der Beginn der Baumaßnahmen ist derzeit noch offen.
Axel Seltz