Licht in Lichtenrade!

Veröffentlicht am 30.04.2012 in Bezirk

Senator Müller mit Mitgliedern des Kinder- und Jugendparlaments

Kinder und Jugendliche im Einsatz für ihren Kiez

Eine bessere Schulwegbeleutung erreichte das gemeinsames Engagement von Kinder- und Jugendparlament, Politik und Wirtschaft. Seit Februar gibt es vier neue LED-Leuchten an der Barnetstraße neben der Carl-Zeiss-Schule in Lichtenrade. Eine bisher einmalige Sache, sowohl technisch als auch, was das gemeinsame Engagement vieler angeht.

Am Anfang stand ein Antrag des Kinder- und Jugendparlaments des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg: Mehr Licht für den Schulweg zur Carl-Zeiss-Schule in Lichtenrade. Die BVV Tempelhof-Schöneberg unterstützte den Antrag der Kinder und Jugendlichen und leitete ihn an die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung weiter. Diese bestätigte, dass die drei vorhandenen Leuchten ein hohes Alter mit einer geringen Lichtausbeute haben und fragte bei den in Tempelhof ansässigen Firmen um Unterstützung nach.

Breite Unterstützung

Die Firma Semperlux AG in Marienfelde, die auch eine Kooperationsvereinbarung mit der Carl-Zeiss-Schule hat, erklärte sich bereit, die Leuchten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ein Konzept über die Art der Ausführung wurde erarbeitet und die Selux-Leuchte »Olivio« mit LED-Bestückung ausgewählt. Künftig werden vier neue LED-Leuchten den Schulweg beleuchten. Vattenfall als Energieversorger übernahm die elektrische Anschlussleistung und die Firma Braun Lighting Solutions aus Berlin-Lankwitz die kostenlose Montage der Leuchten und Technik. Mitte Februar wurde dann im Beisein des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, und der Bürgermeisterin des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, die neue Schulwegbeleuchtung in Betrieb genommen. Senator Michael Müller: „Ich freue mich, dass dieses Projekt von der Anregung des Kinder- und Jugendparlaments über die gute Zusammenarbeit bei der Konzeptentwicklung bis hin zu der wichtigen Unterstützung durch engagierte Gewerbetreibende realisiert werden konnte.“

Ingo Siebert