Die SPD-Fraktion setzt sich für mehr Ordnung und Sauberkeit rund um den Crellemarkt und den Lucie-Leydicke-Platz in Schöneberg ein. Ziel ist es, die Reinigungsqualität nachhaltig zu verbessern und die unterschiedlichen Zuständigkeiten von Bezirk, Berliner Stadtreinigung (BSR) und Deutscher Bahn besser zu koordinieren.
Konkret soll die Arbeit der beauftragten Reinigungsfirma für den Lucie-Leydicke-Platz stärker kontrolliert und die Einsätze umfassend evaluiert werden, um die Qualität der Reinigung zu ermitteln.
Das Bezirksamt wird zudem aufgefordert sich dafür einsetzen, die Reinigung des angrenzenden Straßenlandes durch die BSR zu überprüfen und gegebenenfalls die Reinigungsklasse anzuheben. Dies gilt insbesondere für die Großgörschenstraße im Bereich der Unterführung zum Hinterausgang des S-Bahnhofs Yorckstraße, wo der tatsächliche Reinigungsbedarf deutlich höher ist als die derzeitige Einstufung.
„Der Crellemarkt ist weit über den Kiez hinaus ein beliebter Treffpunkt. Damit er attraktiv bleibt, brauchen wir ein sauberes und sicheres Umfeld – nicht nur auf dem Markt selbst, sondern auch auf den angrenzenden Plätzen, Straßen und Zugängen“, erklärt Sarah Walter, Bezirksverordnete aus Schöneberg. „Die Beschwerden aus der Nachbarschaft zeigen deutlich, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Deshalb müssen wir die Qualität der Reinigung konsequent überprüfen und dort nachsteuern, wo es notwendig ist.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags ist die Einrichtung eines Runden Tisches mit der Deutschen Bahn. Gemeinsam sollen Lösungen für die anhaltende Vermüllung am Hinterausgang des S-Bahnhofs Yorckstraße sowie entlang des Gleisbetts zwischen Yorckstraße und Julius-Leber-Brücke entwickelt werden. Neben dem unansehnlichen Erscheinungsbild besteht dort auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko durch abgestellte Warenlager im Gleisbereich.
Dazu Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion:
„Die Vermüllung rund um den S-Bahnhof Yorckstraße ist seit Jahren ein Ärgernis. Hier stoßen unterschiedliche Zuständigkeiten aufeinander – zulasten der Menschen vor Ort. Wir wollen alle Beteiligten an einen Tisch bringen, damit endlich gemeinsame Lösungen gefunden werden. Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum dürfen nicht an Verwaltungsgrenzen scheitern.“