Einheitliches Konzept für die Schulsozialarbeit

Veröffentlicht am 11.11.2015 in Pressemitteilung

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg fordert ein einheitliches Konzept für die Schulsozialarbeit in Berlin. Mittlerweile ist auch die CDU-Fraktion einem entsprechenden Antrag beigetreten.

In einer gemeinsamen Sitzung des Jugendhilfe- und Schulausschusses ließen sich die beiden Ausschüsse umfassend über die Angebote der Schulsozialarbeit in Tempelhof-Schöneberg berichten. Auffällig war die Vielzahl an verschiedenen Fördertöpfen, Formen und Angeboten.

 

Dazu erklärt Marijke Höppner, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und Sprecherin für Schulpolitik der SPD-Fraktion: „Derzeit gibt es für Schulen in Tempelhof-Schöneberg mindestens fünf verschiedene Formen der Förderung von Schulsozialarbeit. Das hat zu einer unübersichtlichen Förderstruktur geführt, die einige Schulen aus mehreren Fördertöpfen bediente, während andere Schulen leer ausgingen.“

 

Tatsächlich gibt es derzeit in Tempelhof-Schöneberg Schulstationen (Finanzierung durch das Jugendamt), Jugendarbeit an Schule (dreiteilige Finanzierung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, das Jugendamt und die Schule), Jugendsozialarbeit (Finanzierung durch das Jugendamt), Jugendsozialarbeit an Schule (Finanzierung durch die SenBJW) sowie das Bonusprogramm (Finanzierung SenBJW, Vergabe Schule).

 

„Unser erklärtes Ziel ist, ein flächendeckendes, nach Bedarf graduiertes Angebot der Schulsozialarbeit an allen Tempelhof-Schöneberger Schulen zu schaffen“, führt Höppner aus und sagt weiter: „Die Regelfinanzierung von Schulsozialarbeit ist Einzelmaßnahmen und Sonderprogrammen vorzuziehen.“

 

Die Schulsozialarbeit ist eine wichtige Schnittstelle, an der Schule und Jugendhilfe aufeinander treffen. „Es wäre klug, die vom Senat geschaffenen Stellen in den Bezirken zur besseren Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule zu stärken und die Verteilung der Schulsozialarbeit dort anzugliedern“, so Höppner abschließend.

 
 

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