Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, zu prüfen, auf welchem Wege mehr öffentliche Toiletten bereitgestellt werden können - auch in den südlich und außerhalb des Ringes gelegenen Stadtteilen Marienfelde und Lichtenrade.
Dafür soll das Bezirksamt mögliche Standorte mit der Wall GmbH besprechen, aber auch weitere Dienstleister ansprechen. Zusätzlich muss die Öffnung von bestehenden Toiletten (z.B. am Pfarrer-Lütkehaus-Platz) betrieben werden.
Der BVV ist bis Dezember 2026 zu berichten.
Begründung
Die Standorte aller öffentlichen Toiletten, die von der Wall GmbH betrieben werden, sowie einige Standorte von Toiletten, die von anderen Dienstleistern betrieben werden, können bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt eingesehen werden. Hier wird deutlich, dass die südlichsten Stadtteile klar unterversorgt sind.
Besonders Senior*innen und Familien benötigen allerdings eine sichere und flächendeckende Toiletteninfrastruktur, um mobil sein zu können. Von Toilettenangeboten hängt es am Ende für viele Menschen in Tempelhof-Schöneberg ab, ob sie an der Gesellschaft teilhaben können oder nicht. Hierfür muss konsequent nach Lösungen gesucht werden.
Berlin, den 08.06.2026
Marijke Höppner
Sarah Walter
Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Sarah Walter (Mail) |
2026-06-08
Eingebracht
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