03.08.2010 in Geschichte

Das Aus kam vor 75 Jahren – die Comedian Harmonists

 

Von ihrer Gründung erzählt die Tafel am Haus Nr. 47 in der Friedenauer Stubenrauchstraße: „In einer Mansarde dieses Hauses wurden zur Jahreswende 1927/28 auf Initiative von Harry Frommermann mit Robert Biberti, Erwin Bootz, Erich Collin, Roman Cycowski und „Ari“ Leschnikoff die „Comedian Harmonists“ gegründet.

 

20.05.2010 in Geschichte

Renée Sintenis und der Goldene Bär der Berlinale

 

1888 als Tochter eines Justizrats in eine hugenottische Familie in Schlesien geboren, verlegte sich Renée Sintenis (ursprünglich Saint Denis) schon in der Schulzeit mit Eifer und Freude auf’s Zeichnen. Eine von den Eltern gewünschte und begonnene Ausbildung zur Sekretärin empfand sie als „unermessliche Qual“. Sie überwarf sich mit den Eltern und studierte am Kunstgewerbemuseum in Berlin Dekorative Plastik. Ab 1913 hatte sie erste Erfolge mit plastischen Arbeiten. Sie war in den Ausstellungen der Berliner Secession vertreten und gelangte bald zu einer künstlerischen Berühmtheit, zumal sie Unterstützung von Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke und Joachim Ringelnatz, die zu ihrem Freundeskreis zählten, erhielt. 1931 wurde sie als erste Bildhauerin Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Große Erfolge hatte sie auch auf Ausstellungen in Paris und New York, besonders als Tierbildhauerin und mit Sportlerfiguren z. B. „Läufer Nurmi“ (1923).

 

30.04.2010 in Geschichte

Kapitulation und Kriegsende in Berlin vor 65 Jahren

 

Als die Schlacht um Berlin 1945 zu Ende ging, quartierten sich einen Tag vor Einnahme des Flughafens die Stäbe zweier sowjetischer Gardearmeen (unter den Generälen Tschuikow und Katukow) mit ihren Gefechtsständen im Schulenburgring 2 in Tempelhof ein. Um Waffenstillstandsverhandlungen zu führen, entsandte Joseph Goebbels, der sich einen Separatfrieden mit Russland vorstellte, am 1. Mai (Hitler hatte schon Selbstmord begangen) Parlamentäre unter Generalleutnant Hans Krebs, der über gute Russischkenntnisse verfügte, zum Schulenburgring. Die Sowjets forderten aber – nach telefonischer Rücksprache mit Stalin - die bedingungslose Kapitulation, was Goebbels ablehnte. Unverrichteter Dinge kehrte die deutsche Delegation nach 12 Verhandlungsstunden zum Bunker der Reichskanzlei zurück. Das Foto eines russischen Korrespondenten zeigt Krebs vor dem Haus Schulenburgring 2. Noch am Abend des gleichen Tages begingen die Familien Krebs und Goebbels - von der Aussichtslosigkeit ihrer Lage überzeugt – Selbstmord.

 

16.02.2010 in Geschichte

Georg Hermann – Schriftsteller der kleinen Leute

 

Am 7. Oktober 1871 wurde der Schriftsteller und Kunstkritiker Georg Hermann Borchardt (Pseudonym Georg Hermann) in Berlin in der Heiligegeiststr. 29 als jüngstes von sechs Kindern eines verarmten jüdischen Weißwarenhändlers geboren.

 

04.01.2010 in Geschichte

Wie aus Helmut Neustädter Helmut Newton wurde

 

Helmut Newton wurde 1920 als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Fabrikantenfamilie, die in Schöneberg in der Innsbrucker Str. 24 wohnte, als Helmut Neustädter geboren. Er besuchte das Werner-von-Treitschke-Gymnasium, das er aber vorzeitig mangels guter Leistungen verlassen musste. Schon damals war er mehr dem Fotografieren und den Mädchen zugetan. Mit zwölf Jahren erwarb er seinen ersten Fotoapparat und suchte Motive in der Berliner U-Bahn.

 

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