
Die SPD-Fraktion fordert eine deutliche Verbesserung der Fahrradsituation am S-Bahnhof Lichtenrade.
An den Treppenzugängen sollen daher Fahrradabstellanlagen in Form von Anlehnbügeln errichtet werden und stichpunktartige Kontrollen des Bezirksamtes dafür sorgen, dass Radfahrende ihre Räder nicht mehr an den Geländern anschließen. Weiterhin soll durch eine deutliche Beschilderung auf das Radfahr-Verbot auf dem Gehweg hingewiesen werden. Zudem wird das Bezirksamt gebeten, sich an die Deutsche Bahn zu wenden, um die missverständliche Ansage in den Aufzügen, die Radfahrende auf die Gehwegebene leitet, abzuändern.
„Für Radfahrende, die in die S-Bahn wechseln wollen, gibt es die Möglichkeit die Abstellanlage nordwestlich des Bahnhofs zu nutzen. Aber für viele ist es ein Umweg, den sie scheuen. Daher wollen wir weitere Fahrradbügel installieren lassen“, erklärt Annette Hertlein, Sprecherin für Verkehrspolitik.
„Zudem sind die Ansagen in den Aufzügen irreführend", ergänzt Jürgen Swobodzinski, Bezirksverordneter aus Lichtenrade, „das führt häufig dazu, dass Radfahrende auf der Gehwegebene aussteigen und die viel zu schmalen Rampen nutzen, was eine Gefährdung für Zufußgehende darstellt."
Auch Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion, begrüßt die Initiative: „Durch neue Anlehnbügel kann das Anschließen der Räder an den Geländern der Rampen verhindert werden, so dass das Sicherheitsrisiko für behinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen gesenkt werden kann.“