Einen entsprechenden Antrag brachte die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg in der letzten Sitzung ein. Der Antrag wurde einstimmig in der BVV am Mittwoch, den 15.03.2006 beschlossen.
Einen entsprechenden Antrag brachte die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg in der letzten Sitzung ein. Der Antrag wurde einstimmig in der BVV am Mittwoch, den 15.03.2006 beschlossen.
Gewalttätige und pornografische Videofilme, die über Handys abspielbar sind, scheinen eine nicht unbedeutende Verbreitung unter Kinder und Jugendlichen zu haben. Um der Gefahr von zunehmender Toleranz gegenüber gewalttätigem Verhalten durch derartige Filme und einer Frauen erniedrigenden Vorstellung von Sexualität entgegen zu wirken, sind offene Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen dringend notwendig.
„ Die Verbreitung dieser Videofilme scheint sehr groß zu sein. Eltern und Lehrer/innen stehen dem z. T. fassungslos gegenüber und können sich nicht vorstellen, dass auch ihre Kinder bzw. ihre Schüler/innen diese Videos kennen oder sogar weitergeben. Offene und kritische Gespräche zu diesem Thema mit den Kindern und Jugendlichen in der Klasse und auf Elternabenden können wesentlich dazu beitragen, zu sensibilisieren und eine ablehnende Haltung bei den Kindern und Jugendlichen gegenüber diesen Darstellungen erzeugen. Solange das Vorhandensein dieser Videos nicht thematisiert wird, besteht die Gefahr, dass die Verbreitung immer weiter zu nimmt,“ erläutert Elke Ahlhoff, die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion den Antrag.
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