
Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg unterstützt den Beschluss des Senats von Berlin, die Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof als Notunterkunft für geflüchtete Menschen zu nutzen.

Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg unterstützt den Beschluss des Senats von Berlin, die Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof als Notunterkunft für geflüchtete Menschen zu nutzen.
Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Jan Rauchfuß: „In diesem Jahr werden 800.000 Menschen nach Deutschland flüchten. Sie hoffen, für sich und ihre Kinder ein neues Leben beginnen zu können und in unserer Gesellschaft Frieden und Zusammenhalt zu finden. Berlin stellt sich dieser Herausforderung und auch unser Bezirk wird seinen Beitrag leisten. In den bestehenden Fluchteinrichtungen in unserem Bezirk wird hervorragende Arbeit geleistet. Eine überwältigend große Zahl von Ehrenamtlichen engagiert sich für geflüchtete Menschen. Dies führt zu Solidarität und einer positiven Atmosphäre in den Ortsteilen. Ich danke allen Ehrenamtlichen für ihre Unterstützung.“
Ergänzend erklärt der Flucht- und Integrationspolitische Sprecher der Fraktion, Orkan Özdemir: „Wir freuen uns auf die vielen neuen BewohnerInnen, die die umliegenden Kieze und unseren Bezirk bereichern werden. Unsere Erfahrungen im Bezirk mit Fluchteinrichtungen sind durchweg positiv. Hier möchte ich den Tempelhof-SchönebergerInnen einen großen Dank im Namen der Fraktion aussprechen. Ihre Motivation und ihr tolles Engagement sind menschlich hoch erfreulich. Fakt ist jedoch auch, dass die Unterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof perspektivisch eine der größten Unterkünfte bundesweit werden wird. Es ehrt uns als Tempelhof-SchönebergerInnen diese Einrichtung in unserem Bezirk beherbergen zu dürfen, stellt uns jedoch auch vor große Herausforderungen. Der Senat muss bei der Errichtung einer solch großen Einrichtung auch die notwendige Infrastrukturentwicklung in dem Quartier mitdenken. Es braucht eine Bestandsaufnahme von Kitas, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten usw., um die entstehenden Bedarfe herauszuarbeiten und entsprechend zu decken. Nur so kann eine menschenwürdige und gelungene Unterbringung stattfinden.“
Bei Nachfragen können sie sich bei Herrn Özdemir melden: 0178-3348033
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