City-West-Entwicklung: Chancen für Neugestaltung An der Urania

Veröffentlicht am 15.04.2013 in Pressemitteilung

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher

Die Wiederbelebung der City-West macht einen großen Schritt nach vorne: Auf Initia-tive der SPD-Fraktion wurde jetzt das Stadtentwicklungsamt Tempelhof-Schöneberg von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragt, ein Planungskonzept zur Umgestaltung des Zugangs zur West City von Osten her zu erarbeiten. Teile der überbreiten Straßenzüge könnten umgestaltet oder zu Bauflächen entwickelt werden. Maßnahmeschwerpunkt soll die Kleiststraße werden.

Christoph Götz, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: "Wir freuen uns, dass sich Bezirksamt und Senatsverwaltung für Stadt-entwicklung dieses desolaten Stadtbereichs nun annehmen und hoffen auf einen positiven Entwicklungsschub für den völlig unterbewerteten Bereich zwischen Wittenberg- und Nollendorfplatz. Spannend werden auch die Lösungsansätze der Planer zur Frage der Verkehrsbewältigung auf der überbreiten Achse an der Urania - Martin-Luther- bzw. Lietzenburger Straße".

Planung und eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung sollen in einem öffentlichen Diskurs entwickelt werden. Dabei sollen vor allem die Grundstückseigentümer in diesem Teil der West City in die Planung einbezogen werden. Mit der Erarbeitung des Planungskonzepts wurde eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe um das Berliner Pla-nungsbüro Planwerk und die Verkehrsplaner Hoffmann-Leichter im Februar 2013 beauftragt. Erste Konzepte sollen im Mai 2013 als Diskussionsgrundlage für die bezirklichen Gremien, die Senatsverwaltungen und die Öffentlichkeit vorgelegt werden.

Neben der stadtplanerischen Bedeutung wird sich die Planung der Neugestaltung auch auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken.
„Es ist folgerichtig und konsequent, dass auch die bezirkliche Wirtschaftsförderung ins Boot geholt wird. Die Umgestaltung wird sich positiv auf den gesamten innerstädtischen Bereich von der Nürnberger Straße bis zum Nollendorfplatz auswirken“, so Götz abschließend.