Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, zu prüfen, wo im Bezirk geeignete Standorte für Sitzbänke gefunden werden können. Sinnvoll wäre es, Standort nicht nur nach baulichen Kriterien zu prüfen, sondern Standorte für Sitzbänke überall dort zu prüfen, wo erkennbare typische Wegerouten für Senior*innen verlaufen. Beispielhaft dafür wären Routen, die von Haltestellen des ÖPNV zu großen Wohnsiedlungen, zu Seniorentagesstätten, zu Seniorensportangeboten oder zu Ärztezentren verlaufen.
Der BVV ist bis Dezember 2026 zu berichten.
Begründung
Ein Kiez ohne Sitzbänke, die in regelmäßigen Abständen aufgestellt sind, ist ein Kiez in dem viele Senior*innen (und Personen, die mobilitätseingeschränkt sind), weniger Möglichkeiten haben, sich am öffentlichen Leben zu beteiligen und Teilzuhaben. Sie besuchen weniger Angebote zum Sporttreiben oder in Freizeitstätten, sind potenziell einsamer und weniger aktiv. Im täglichen Leben bedeuten weniger Sitzbänke aber auch ganz konkret, dass sich viele Senior*innen einen kleinen Einkauf, einen planbaren Arztbesuch oder eine kurze Besorgung weniger häufig zutrauen, da ihnen die Erholungsmöglichkeiten durch Sitzbänke fehlen. Das führt zu mehr Abhängigkeiten und Absprachen und weniger Spontanität. Sitzbänke sind also ein wichtiger Beitrag, um das Leben für Senior*innen lebenswerter zu machen.
Berlin, den 29.06.2026
Marijke Höppner
Sarah Walter
Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Sarah Walter (Mail) |
2026-06-29
Eingebracht
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