Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, wie Künstler*innen dabei unterstützt werden können, ihre Arbeiten im Rahmen eines Atelier-Wochenendes der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei soll insbesondere der Süden des Bezirks in den Blick genommen werden.
Künstler*innen, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht vollständig durch ihre künstlerische Tätigkeit bestreiten können, sollen dabei besonders berücksichtigt und unterstützt werden.
Der BVV ist bis Mai 2026 zu berichten.
Begründung
In Berlin organisieren Künstler*innen zahlreiche erfolgreiche Formate wie Atelier-Wochenenden, Tage der offenen Tür oder Gallery Walks. Beispiele hierfür sind etwa Artpring in Pankow, der Charlottenwalk oder die Offenen Ateliers Friedrichshagen. Auch in unserem Bezirk existiert mit Schöneberg Art eine vergleichbare Veranstaltung. Diese konzentriert sich jedoch vor allem auf den Ortsteil Schöneberg.
Im Süden des Bezirks hingegen sind die Möglichkeiten für Künstler*innen, ihre Werke öffentlich zu präsentieren, deutlich geringer. Die Open Ateliers Tempelhof sind hier zwar ein positives Beispiel, konzentrieren sich jedoch auf wenige Standorte.
Zudem verfügen viele Künstler*innen nicht über die finanziellen Mittel, ein separates Atelier anzumieten, oder sind noch nicht ausreichend etabliert, um regelmäßig in Galerien auszustellen. Wenn sie ihre künstlerische Arbeit in der eigenen Wohnung organisieren, befinden sich diese Wohnungs-Ateliers häufig abseits der etablierten Kunstorte der Stadt.
Daher soll geprüft werden, wie auch im Süden des Bezirks Strukturen geschaffen oder unterstützt werden können, die es Künstlerinnen ermöglichen, ihre Wohnungs-Ateliers im Rahmen eines Atelier-Wochenendes für Besucherinnen zu öffnen – ähnlich den bereits etablierten Formaten in anderen Teilen Berlins und im Norden des Bezirks.
Berlin, den 09.03.2026
Marijke Höppner
Stephan Gerhold
Die Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Stephan Gerhold (Mail) |
2026-03-09
Eingebracht
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