Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg,
eine aktualisierte Neuauflage des Wegweisers „Frauen in Tempelhof-Schöneberg – Projekte, Initiativen, Beratung“ zu erstellen.
Der Wegweiser soll – in analoger und digitaler Form – aktuelle Kontakte und Informationen zu Vereinen, Initiativen, Projekten und Beratungsstellen im Bezirk enthalten, die sich an Frauen, Seniorinnen, Mädchen und queere Frauen richten.
Dabei sollen die Themenfelder der ursprünglichen Ausgabe fortgeführt und aktualisiert werden, darunter:
• Mädchen
• Seniorinnen
• Partnerschaft und Familie (einschließlich Trennung, Scheidung und Alleinerziehende)
• Nachbarschaft, Kiez-Treffpunkte und Ehrenamt
• Rat und Hilfe
• Immigrantinnen
• Gesundheit (einschließlich Sucht, Behinderung, Pflege und Sport)
• Gewalt, Hilfe und Prävention
• Kultur und Bildung
• Arbeit, Qualifizierung und Existenzgründung
• Frauenpolitik (einschließlich Frauenbeauftragten, Parteien, Gewerkschaften, Verbände und Vereine)
• Queere Frauen und LSBTIQ*-Angebote
Für den Druck können – wie in der ursprünglichen Auflage – Anzeigen von Unternehmen und Organisationen mit frauenrelevantem Bezug eingeworben werden, um die Finanzierung zu unterstützen.
Die Erstellung soll in enger Zusammenarbeit mit dem Büro der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, dem Queerbeauftragten sowie relevanten Akteurinnen und Netzwerken erfolgen.
Das Bezirksamt wird gebeten, der BVV bis Juni 2026 über den Planungsstand zu berichten.
Begründung:
Der Wegweiser „Frauen in Tempelhof-Schöneberg“ wurde zuletzt 2003 veröffentlicht und diente als wichtige Informationsquelle über Projekte, Initiativen und Unterstützungsangebote für Frauen im Bezirk. Seitdem haben sich sowohl die Trägerlandschaft als auch die gesellschaftlichen Bedarfe stark verändert.
Eine Neuauflage ermöglicht es, die Vielfalt sozialer, kultureller und bildungspolitischer Angebote sichtbar zu machen, aktuelle Anlaufstellen bekannt zu machen und neue Zielgruppen – insbesondere queere Frauen – einzubeziehen.
Mit einer modernen, barrierearmen Gestaltung – sowohl digital als auch gedruckt – kann der Bezirk ein aktuelles Nachschlagewerk bereitstellen, das Orientierung bietet, Vernetzung stärkt und den Zugang zu Angeboten erleichtert.
Berlin, den 12.03.2026
Marijke Höppner
Die Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner |
2026-03-09
Eingebracht
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