Die SPD-Fraktion will die Sicherheit für den Fußverkehr in Tempelhof-Schöneberg verbessern und setzt dabei auf die bezirksweite Einführung von Rüttelstreifen an Bushaltestellen, an denen Hochbordradwege verlaufen. Diese baulichen Elemente sorgen dafür, dass Radfahrende ihre Geschwindigkeit reduzieren müssen.
„Gerade an Bushaltestellen treffen viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmende auf engem Raum aufeinander. Rüttelstreifen sind eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, den Radverkehr an diesen sensiblen Stellen zu verlangsamen und so den Fußverkehr besser zu schützen“, erläutert Annette Hertlein, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die Vorteile der Rüttelstreifen.
Als Vorbild für das Vorhaben dient der Richard-von-Weizsäcker-Platz, wo entsprechende Rüttelstreifen bereits umgesetzt wurden und sich als wirksame Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit des Fußverkehrs bewährt haben.
Dazu Marijke Höppner, Vorsitzende der SPD-Fraktion: „Die positiven Erfahrungen am Richard-von-Weizsäcker-Platz zeigen, dass solche baulichen Maßnahmen funktionieren. Deshalb wollen wir sie systematisch überall dort einsetzen, wo Hochbordradwege an Bushaltestellen vorbeiführen.“