Unter dem Motto "Sorgen ernst nehmen und Sicherheit schaffen" besuchte die Lichtenrader Kandidatin Andrea Kühnemann gemeinsam mit der Justizsenatorin Gisela von der Aue und der Bezirksbürgermeisterkandidatin Angelika Schöttler die Jugendstrafanstalt Lichtenrade. Kühnemann weiß, dass der Standort und die geplanten Veränderungen vielen Lichtenraderinnen und Lichtenradern Sorge bereiten.
Diese Sorgen nimmt sie ernst und hält eine zeitnahe und sachgerechte Information für unverzichtbar. Kühnemann konnte sich bei dem Besuch davon überzeugen, dass umfangreiche sicherheitsspezifische Maßnahmen getroffen werden. Diese Umbaumaßnahmen kosten circa 150.000 Euro, eine Sanierung des bislang für drogenabhängige Straftäter genutzten Bereichs in Plötzensee würde hingegen 3,5 Millionen Euro kosten. Da es sich um eine Anstalt des geschlossenen Vollzugs handelt, erhalten die jugendlichen Gefangenen nur dann Vollzugslockerungen, wenn sie über einen langen Zeitraum ihre Drogenabstinenz nachgewiesen haben. Vollzugslockerungen werden nach strengen Kriterien geprüft. In den wenigen Fällen, in denen ein Gefangener eine Straftat während einer Vollzugslockerung begeht, geschieht diese kaum in der Nähe der Haftanstalt, da hier die Gefahr der unmittelbaren Entdeckung zu groß wäre.
Erfreulich ist, dass in den letzten Jahren die Gefangenenzahlen im Bereich des Jugendvollzugs zurückgegangen sind. Dennoch ist es eine Tatsache, dass unerlaubte Kontaktaufnahmen mit Gefangenen in einer Großstadt wie Berlin nicht völlig unterbunden werden können. Aus diesem Grunde nimmt Andrea Kühnemann die Sorgen ernst und wird weiter Kontakt zur Anstalt halten und sich informieren. Nach dem Motto "Sorgen ernst nehmen und Sicherheit schaffen".