Geschichte des Rathauses Schöneberg sichtbar machen

Veröffentlicht am 23.09.2005 in Pressemitteilung

Ein Antrag der SPD-Fraktion zur Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 28.09.05 fordert ein Wandbild wieder öffentlich zugänglich zu machen.
Das Fresco aus dem Jahre 1929 im Raum 0203 des Rathauses Schöneberg stellt die letzte frei gewählte Bezirksverordnetenversammlung von Schöneberg vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten dar. Auf dem gut erhaltenen Bild im Kellergeschoss ist unter anderem Theodor Heuss zu sehen, der seine politische Laufbahn als Bezirksverordneter hier begann.

„Das Gemälde ist eines der wenigen Zeugnisse der historischen Wurzel der heutigen Bezirksverordnetenversammlung. Es ist unangemessen heute diesen Raum, den damaligen Ratsweinkeller, als Lagerraum für Musikinstrumente zu benutzen“, erläutert Serge Embacher, der Kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, die Initiative.
Weiter wird in dem Antrag angeregt, dass das Wandfresco in dem für den Bezirk angeregten Tourismuskonzept integriert wird, damit es als Teil der Geschichte des Rathauses Schöneberg wahrgenommen werden kann.

 
 

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