Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Franziska Schneider, hatte am 23. August alle drei KandidatInnen für das Bezirksbürgermeisteramt zu einer Podiumsdiskussion in den gut gefüllten Saal im Rathaus Schöneberg eingeladen, um deren jeweilige politische Positionen zu diskutieren. In den meisten Fragen herrschte allerdings Einigkeit in der Darstellung. Die Verwaltungsgebäude müssen behindertengerecht umgebaut werden, die Straßenbordsteine gehören abgesenkt.
Auch dass dies mit den vorhandenen Finanzmitteln leider nur langsam umgesetzt werden kann, wurde von allen drei Bezirksamtsmitgliedern dargestellt. Der Hinweis auf "leichte Sprache" an diesem Abend wurde versucht zu folgen, was gar nicht so einfach war, da die Sprache immer mehr auf Fachworte aufgebaut ist, die es zu umschreiben galt. "Das Bewusstsein für die zu beseitigenden Hemmnisse im alltäglichen Leben für Menschen mit Behinderung ist in Tempelhof-Schöneberg vorhanden. Mit deren Beseitigung geht zwar nur langsam, aber es geht kontinuierlich voran.", fasst Angelika Schöttler zusammen.