Antrag zur 50. BVV XXI - Antrag 8

ANTRAG
der Fraktion(en) SPD
in der BVV Tempelhof-Schöneberg

Kühle Orte und Schattenspender im Freien

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, im Rahmen des bezirklichen Hitzeschutzkonzepts weitere kühle Orte und Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu schaffen und bestehende Maßnahmen weiterzuentwickeln.

Dabei soll geprüft und umgesetzt werden,

•          an welchen stark frequentierten Orten (z. B. Wochenmärkten, Spielplätzen, Haltestellen, Fußgängerzonen) zusätzliche Sitzmöglichkeiten mit Verschattung oder Begrünung geschaffen werden können,

•          wie bestehende öffentliche Einrichtungen mit kühler Aufenthaltsqualität (z. B. Bibliotheken, Nachbarschaftshäuser, Senioreneinrichtungen siehe auch Drs. 0081/XXI) im Sommer besser beworben und zugänglich gemacht werden können,

•          und ob durch Kooperationen mit Gewerbetreibenden, Kirchengemeinden oder sozialen Trägern temporäre kühle Rückzugsorte eingerichtet werden können.

Das Bezirksamt wird gebeten, die bestehenden Hitzeschutzkarten und Informationsangebote für Bürger*innen regelmäßig zu aktualisieren und öffentlich zugänglich zu machen.

Über die umgesetzten und geplanten Maßnahmen ist der BVV bis Oktober 2026 zu berichten.

Begründung:

Die Zahl der Hitzetage in Berlin steigt seit Jahren deutlich an. Besonders ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern und gesundheitlich eingeschränkte Personen sind von Hitzeereignissen stark betroffen.

Kühle Orte und öffentlich zugängliche Rückzugsräume leisten einen wichtigen Beitrag, um die Folgen des Klimawandels für die Bevölkerung erträglicher zu machen. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat mit der Erstellung eines Hitzeschutzkonzepts erste Schritte unternommen – nun gilt es, diese Maßnahmen konkret auszuweiten und sichtbarer zu machen.

Ein Netzwerk aus begrünten, verschatteten und klimatisch angenehmen Orten im öffentlichen Raum stärkt nicht nur die Gesundheitsvorsorge, sondern auch die Aufenthaltsqualität in den Kiezen.

Berlin, den 9.2.2026

Marijke Höppner
Manuela Harling
Fraktion der SPD

 

 

 

 

 

 

 



Berlin, den 9. Februar 2026
Marijke Höppner Manuela Harling (Mail)

und die weiteren Mitglieder der
Fraktion der SPD

Der Verlauf dieses Antrags

2026-02-09

Eingebracht


Aktueller Status (Eingebracht):
Wir haben den Antrag in der Fraktion erarbeitet, besprochen und dann eingereicht.

Was passiert als Nächstes?
Auf der nächsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung wird der Antrag diskutiert und dann entweder beschlossen oder in einen Ausschuss überwiesen.

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