Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, die Unterseiten des Bezirkes auf Berlin.de mehrsprachig anzubieten. Die Sprachen, die in unserem Bezirk – auch unter Geflüchteten – am häufigsten vertreten sind, sollen vorrangig angeboten werden. Mehrsprachige Informationen zu bezirklichen Dienstleistungen sind vorrangig zur Verfügung zu stellen; die Mehrsprachigkeit soll sich aber ausdrücklich nicht auf diese begrenzen. Auch kulturelle, soziale und Hinweise zu Bildungs-, Not- und Krisenangeboten sind mehrsprachig anzubieten.
Für die Umsetzung dieses Ersuchens sind etwaige berlinweite Implementierungen, die die Landesredaktion Berlin.de im Jahr 2023 in Aussicht gestellt hatte (vgl. MzK zur Drs. 451/XXI), nicht abzuwarten.
Der Bezirksverordnetenversammlung ist bis Mai 2026 zu berichten.
Begründung: Für Menschen ohne (ausreichende) deutsche Sprachkenntnisse ist die Nutzung der Webseite des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg zurzeit ausgeschlossen. Dies entspricht nicht dem Verständnis einer offenen und vielfältigen Verwaltung und bleibt hinter der kulturellen Vielfältigkeit Tempelhof-Schönebergs zurück.
Ein Abwarten landesweiter Lösungen, die in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen werden, ist kein Muss. So bietet das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf schon seit vielen Jahren sehr umfangreiche, geradezu den Eindruck der Vollständigkeit erweckende Unterseiten auf Englisch, Vietnamesisch, Arabisch, Farsi und Russisch an („Guide for Marzahn-Hellersdorf“).
Berlin, den 9.2.2026
Frau Marijke Höppner
Kubilay Yalçın
Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Kubilay Yalçın (Mail) |
2026-02-09
Eingebracht
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