Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen,
- dass die Langenscheidtbrücke nach dem Brandereignis am 17. Dezember 2025 schnellstmöglich überprüft und die Voraussetzungen für eine zügige Wiederfreigabe geschaffen werden.
- dass analysiert wird, wie es zu dem Brand im S-Bahngraben kommen konnte und welche strukturellen Faktoren, insbesondere die leichte Zugänglichkeit des Grabens und die zahlreichen Müllablagerungen im ganzen Graben, zum Brandgeschehen beigetragen haben.
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt außerdem, zu prüfen
1. welche Maßnahmen geeignet sind, den Einstieg in den S-Bahngraben an dieser Langenscheidtbrücke künftig zu erschweren,
2. wie illegale Sperrmüllablagerungen im öffentlichen Straßenraum an diesem Ort schneller beseitigt werden können, bevor sie in den Bahngraben gelangen,
3. ob es im Bezirk Tempelhof-Schöneberg weitere Orte gibt, an denen sich regelmäßig Müll ansammelt und die eine vergleichbare Brand- und Sicherheitsgefahr darstellen.
Der BVV ist bis April 2026 zu berichten.
Begründung
Ende 2025 kam es unter der Langenscheidtbrücke in Schöneberg zu einem Brand im S-Bahngraben. Gebrannt haben erhebliche Müllansammlungen, die sich dort über einen längeren Zeitraum angesammelt hatten. Das Ereignis macht deutlich, dass sich an dieser Stelle über Jahre ein gefährlicher Zustand entwickelt hat, der weit über ein reines Sauberkeitsproblem hinausgeht und eine konkrete Gefährdung für Menschen und Infrastruktur darstellt.
Der betroffene Bereich ist durch die als Vorhaltebauwerke errichteten Treppen an der Brücke leicht zugänglich und seit langem als Ort illegaler Müllablagerungen bekannt. Er wird außerdem von obdachlosen Menschen sowie Drogenkonsumierenden als Rückzugsort und als Schutz vor Kälte und Regen genutzt.
Berlin, den 12.01.2026
Marijke Höppner
Sarah Walter
Die Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Sarah Walter (Mail) |
2026-01-12
Eingebracht
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