Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, anhand der dem Land Berlin zur Verfügung stehenden Daten zu prüfen, inwiefern im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sowie seinen einzelnen Teilräumen das städteplanerische Leitbild der „15-Minuten-Stadt“ bereits umgesetzt wird. Ziel des Leitbildes ist es, dass alle wesentlichen Einrichtungen des täglichen Bedarfs, zu denen Arbeitsplätze, Wohnungen, Freizeiteinrichtungen, Geschäfte, Bildungseinrichtungen sowie die medizinische Versorgung gezählt werden, innerhalb einer Viertelstunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß erreicht werden können. Die Prüfergebnisse sollen der Bezirksverordnetenversammlung und dem Ausschuss für Stadtentwicklung bis spätestens September 2025 vorgestellt werden.
Begründung:
Berlin verfügt über seine vielen unterschiedlich großen Zentren (Polyzentralität), weil es eben auch mal „Berlin der vielen Dörfer“ war. Die Nutzungsmischung mit Beseitigung der Wohnungsnot und ein lebenswertes Umfeld ist die Lösung, um die großen Pendler*innenströme ins Umland zu vermeiden. Das Konzept der 15-Minuten-Stadt wird seit vielen Jahren in der Stadtgesellschaft diskutiert. Bisher fehlt es jedoch an einer Bestandsaufnahme der Entwicklung in den Bezirken sowie konkreten Umsetzungskonzepten.
Berlin, den 11. März 2025
Frau Marijke Höppner
Kubilay Yalçın
Die Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Kubilay Yalçın (Mail) |
2025-03-10
Eingebracht
2025-06-25
Beschlossen
offen
MZK
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