Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die BVV ersucht das Bezirksamt, die Stier-Skulptur auf dem Alboinplatz vom starken Bewuchs mit Moos zu befreien und die vielen Graffitis durch Reinigung zu entfernen, um damit dort für eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität und Würdigung des Kunstwerks zu sorgen. Die Substanz der Stier-Skulptur, vom damals in Berlin lebenden und aus Münster stammenden Bildhauer Paul Mersmann 1934 entworfen, ist intakt. Der Künstler wählte als Sinnbild für Erlösung bewusst eine helle Tönung des sonst in der Mythologie zumeist schwarz dargestellten Tieres.
Einer Reinigung des Kunstwerks aus Muschelkalkstein mit für Naturstein geeignetem Mittel sollte nichts im Wege stehen.
Der Bezirksverordnetenversammlung ist bis Juni 2025 zu berichten.
Begründung
Angenehme Aufenthaltsorte sind im dichtbesiedelten Gebiet rund um den Alboinplatz äußerst rar. Deswegen ist es schade, wenn sie kaum wahrgenommen und genutzt werden. Der Platz gilt als innerstädtisches Gartendenkmal.
Der Platz kann eine gute Möglichkeit zum Verweilen bieten, wenn die Steinskulptur wieder ansehnlich wäre. Durch eine unaufwändige Reinigung des Stiers, dessen Substanz in gutem Zustand ist, kann die Aufenthaltsqualität an diesem Ort verbessern. Durch die Reinigung würde auch die vom Künstler durch die helle Gestaltung intendierte Wirkung wiederhergestellt werden.
Berlin, den 10.03.2025
Marijke Höppner
Corinna Volkmann
Die Fraktion der SPD
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| Marijke Höppner | Corinna Volkmann (Mail) |
2025-03-10
Eingebracht
2025-05-21
Beschlossen
offen
MZK
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