Geschäftsstraßen – Lebensadern für den Kiez

Veröffentlicht am 22.06.2012 in Bezirk

Einzelhandel in der Friedenauer Rheinstraße

Geschäftsstraßen versorgen die Anwohnerinnen und Anwohner mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Sie dienen aber auch als Treffpunkt, als Hilfe beim Post entgegennehmen und bieten viele andere Aktivitäten. Die Ladenbesitzer sorgen für jahreszeitliche Stimmungen im Straßenbild oder für die Organisation von Kiezfesten. So prägen die Geschäftsstraßen auch ihren Kiez.

Mit der »Bezirklichen Wirtschaftsförderung« unterstützt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) Gewerbetreibende, die sich für das Funktionieren »ihrer« Geschäftsstraße einsetzen. Viele Kieze im Bezirk Tempelhof-Schöneberg konnten so bereits durch ein gemeinsames Engagement stabilisiert werden.

Die B1 - von hopp bis top

Quer durch den Ortsteil Schöneberg schlängelt sich die Bundesstraße 1. Im Süden heißt sie Rheinstraße, im mittleren Teil Hauptstraße, im Norden Potsdamer Straße. Läden und Gewerbe prägen alle drei Straßen.
Die Rheinstraße funktioniert gut als Geschäftsstraße, mit Einschränkungen gilt dies auch für die Potsdamer Straße, aber leider fast gar nicht für den Teil der Hauptstraße zwischen Innsbrucker Platz und Dominicusstraße. Leerstand oder Billiganbieter prägen hier das Straßenbild – von »Flair« oder »Kiezgefühl« keine Spur. Die Autos fahren einfach durch. Das müssen sie auch, denn die Busspur ersetzt hier die Parkspur. Leider war es in den letzten Jahren nicht möglich, die Busspur zeitlich einzugrenzen oder als Ganzes in die Fahrbahnmitte zu verlegen, um Ladezonen und Parkmöglichkeiten zu schaffen. Auch die Seitenstraßen leiden unter der mangelnden Attraktivität dieses Abschnitts der Hauptstraße.
In den letzten Jahren wurden von der »Bezirklichen Wirtschaftsförderung« und einzelnen Gewerbetreibenden viele Anstrengungen unternommen. Allerdings waren viele der damaligen Gewerbetreibenden sowie die Hauseigentümer nur schwer zu motivieren, sich zusammenzuschließen. Auch deshalb gab es kaum positive Entwicklungen.

Neu belebtes Engangement

Jetzt wollen die ansässigen Gewerbetreibenden wieder an der Aufwertung dieses Teils der Hauptstraße arbeiten. Und sie sind nicht alleine. Auf einem Kiezfest Anfang Mai sprachen die Ladenbesitzer mit Angelika Schöttler über Ideen und Möglichkeiten, die Hauptstraße neu zu beleben. Noch sind sie wenige, aber die Bürgermeisterin hat ihnen zugesagt, dass sie sehr an einem gemeinsamen Treffen der Gewerbetreibenden mit ihr und der »Bezirklichen Wirtschaftsförderung« interessiert ist – in der Hoffnung an die alten Aktivitäten anzuknüpfen und neue Impulse für die Hauptstraße setzen zu können.

 
 

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