Kulturdolmetscher gegen islamistische Rattenfänger!

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass sogenannte Kulturdolmetscher in den Fluchteinrichtungen zum Einsatz kommen.

Ehrenamtliche Kulturdolmetscher gibt es schon. Muslimische Gemeinden arbeiten bereits heute auf dem Feld, um muslimischen geflüchteten Menschen einen besseren kulturellen Zugang in die neue Gesellschaft, in der sie leben werden, zu ermöglichen.

Hierbei geht es nicht um einen generellen Verdacht gegen geflüchtete Menschen. Die große Mehrheit der geflüchteten Menschen aus den arabischen Ländern flieht schließlich vor muslimischen Fundamentalisten. Es hat sich jedoch in den letzten Monaten herauskristallisiert, dass sich unter den geflüchteten Menschen durchaus ein geringer Teil befindet, der möglicherweise zu einer Radikalisierung neigen könnte. Es gilt, genau diese Menschen mit der Hilfe der Kulturdolmetscher aufzufangen, um sie nicht den Fundamentalisten zu überlassen.

 

Begründung:

Zur Vorbeugung von Radikalisierung hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, verstärkte Anstrengungen in Flüchtlingsunterkünften angemahnt.

Wir brauchen Menschen in den Einrichtungen, die nicht nur als Sprachmittler dienen, sondern auch Kulturdolmetscher sind. Sie könnten verhindern, dass Flüchtlinge Salafisten und ähnlichen fundamentalistischen Rattenfängern auf den Leim gehen, die zum Teil vor Flüchtlingsunterkünften für ihre Ziele werben und den Zugang zu den geflüchteten Menschen meist über ihre Kulturaffinität schaffen.

 

Berlin, den 07.12.2015

Jan Rauchfuß                                                                      Orkan Özdemir

und die weiteren Mitglieder der

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