Queere Geschichte am Nollendorfplatz berücksichtigen!

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

 

Die BVV empfiehlt dem Bezirksamt, für den Nollendorfplatz weitere Maßnahmen zur Sichtbarmachung queerer Geschichte zu entwickeln.

Neben klassischen, an der Idee des Denkmals angelehnten Zeichen kommen auch alternative Formen wie z.B. ein Erinnerungscafé in Betracht.

Darüber hinaus wird das Bezirksamt ersucht zu prüfen, wie sich diese Maßnahmen in eine zukünftige Neugestaltung des Platzes integrieren lassen.


 

Begründung:

Die Bedeutung des Kiezes rund um den Nollendorfplatz für die queere Emanzipationsgeschichte wird im Bezirksamt bereits anerkannt und gewürdigt. Zu den schon vorhandenen, sichtbaren Zeichen gehören unter anderem das Denkmal „Totgeschlagen, Totgeschwiegen“, die Regenbogenstele und zuletzt die Umbenennung der Einemstr. in Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße. Mit weiteren Maßnahmen soll dieses Alleinstellungsmerkmal des Kiezes für breite Bevölkerungsschichten verdeutlicht werden und einen Beitrag für die Akzeptanz queerer Menschen leisten.

 

Berlin, den 09.11.2015

 

Jan Rauchfuß            Hermann Zeller                       

und die weiteren Mitglieder der

Fraktion der SPD

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