Keine Umsetzung der „Rossebändiger“ am Kleistpark

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

 

Die BVV ersucht das Bezirksamt, die Rossebändiger im Heinrich-von-Kleist-Park nicht für Verschönerung des Umfeldes des „Stadtschlosses“ in Berlin-Mitte abzugeben und die entsprechende Forderung der „Gesellschaft Berliner Schloss“ entschieden zurück zu weisen. Statt dessen soll endlich die bereits mit Beschluss vom 18.06.2014 (Drs. 0789/XIX) geforderte Konzeptentwicklung für den Park erfolgen und dieser zu einem sicheren, sauberen und attraktiven Ort für Kultur und Freizeit entwickelt werden.

 

Begründung:

Der jetzige Standort der Skulpturen ist Teil der wechselvollen und teils schmerzhaften Berliner Geschichte, die ablesbar bleiben muss.

 

Die „Rossebändiger“ wurden 1842/1843 von Peter Jacob Clodt von Jürgensburg als Nachbildungen einer Figurengruppe in St. Petersburg  geschaffen. Sie waren ein Geschenk Kaiser Nikolaus I. von Russland an den König und standen bis 1945 auf der Terrasse des Stadtschlosses. Sie wurden im 2. Weltkrieg in den Heinrich-von-Kleist-Park versetzt und rahmen dort das Gebäude des Kammergerichts.

Berlin, den 07.09.2015

Christoph Götz                       

 

 

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