Bauvorhaben „Kurfürstenzentrum“

Die BVV empfiehlt dem Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen des Bezirks Mitte gegen die Realisierung des Bauvorhabens „Kurfürstenzentrum“ (B-Plan II-125-1VE) einzusetzen.

Begründung:
Die Errichtung des „Kurfürstenzentrum“ und Vermietung der geplanten Ladenflächen an Discounter bedeutet den Abzug der Kaufkraft aus der Potsdamer Straße. Es ist absehbar, dass die Einzelhändler der Potsdamer Straße unter enormen Konkurrenzdruck geraten und ggf. sogar schließen müssten. Das Zentrum würde die beschwerlich aufgebaute Vitalität der Potsdamer Straße aus dieser wieder abziehen, die Zentralisierung der Einkaufsmöglichkeiten würde zu weiteren Wegen für die Bewohner führen.

Durch Missbrauch der Parkdecks für zusätzliche Vollzugsplätze muss mit einer ungewollten Förderung des dortigen Straßenstrichs gerechnet werden.

Weiterhin ist ein Verkehrsproblem/erhöhtes Verkehrsaufkommen im ohnehin schmalen Verkehrsraum der Kurfürstenstraße zu erwarten. Die absehbare Verkehrsproblematik steht der Lärmminderungsplanung zuwider und verbessert nicht die Lebenssituation in der Kurfürsten Straße. Die geplante Anzahl an Parkplätzen (370) ist weder nötig noch sinnvoll.

Die geplante Fassadengestaltung fügt sich in keinster Weise in die Umgebung ein. Der jetzt vorliegende Bebauungsplanentwurf stellt weder einen Bezug des neuen Gebäudes zum 12-Apostel-Kirchplatz, noch zum gegenüberliegenden Bau in der Genthiner Straße her, sondern setzt nur auf eine maximale Ausnutzung der Grundstückfläche.

Berlin, den 13.08.2012

Nihan Dönertaş

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