Antrag zur 54. BVV XXI - Antrag 3

ANTRAG
der Fraktion(en) SPD
in der BVV Tempelhof-Schöneberg

Breslauer Zwerg endlich umsetzen

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Die BVV ersucht das Bezirksamt die ablehnende Haltung, sie MZK 1665/XXI, endlich aufzugeben und den „Breslauer Zwerg“ entsprechend dem ursprünglichen Beschluss der BVV fachgerecht und im Sinne der Bürgernähe umzusetzen.

Das Bezirksamt wird insbesondere ersucht:

·       Den „Breslauer Zwerg“ umgehend aus der Treppenanlage zu entfernen. Die Argumentation, dies sei technisch zu aufwendig, wird zurückgewiesen. Es ist eine Fachfirma zu beauftragen, die den Zwerg substanzschonend herauslöst und die betroffene Stufe fachgerecht wiederherstellt.

·       Die Verkehrssicherheit auf dem Breslauer Platz so zu gewährleisten, indem der Zwerg jeglicher Logik entsprechend so positioniert wird, dass er selbstverständlich keine Stolperfalle darstellt.

·       Aktiv auf die „Initiative Breslauer Platz“ zuzugehen. Anstatt auf formale Anträge der Initiative zur Aufstellung von Infostelen zu warten, hat das Bezirksamt hier eine Bringschuld, um die Umsetzung des BVV-Beschlusses gemeinsam mit den Akteuren vor Ort abzustimmen.

·       Einen würdigen Standort zu schaffen. Der Zwerg ist auf einem angemessenen Sockel, unmittelbar flankiert von den geplanten Infostelen, neu aufzustellen, um sowohl die Sichtbarkeit als auch die historische Einordnung zu gewährleisten.

Der BVV ist bis Juli 2026 zu berichten

Begründung:
Die Antwort des Bezirksamtes in der MZK-Drucksache 1665/XXI ist unzureichend und missachtet den erklärten Willen der BVV.

Es ist naiv zu glauben, dass die Antragsteller, ein Kunstobjekt wie den „Breslauer Zwerg“, der als Symbol für die gute Zusammenarbeit einer Städtepartnerschaft der beiden Städte Wrocław in Polen und Berlin, als Hindernis mitten im Fußgängerbereich aufstellen wollten.
Die Behauptung, eine Versetzung sei nicht möglich oder zu kompliziert, ist technisch nicht haltbar. Es gibt zahlreiche Steinmetz- und Fachbetriebe, die in der Lage sind, das Objekte aus der Treppe vor dem Rathaus herauszulösen, und die Stufe wieder herzustellen.

Zudem zeugt es von mangelnder Kooperationsbereitschaft, wenn das Bezirksamt die Verantwortung für die Infostelen auf die Initiative Breslauer Platz abwälzt, da in dem bereits verabschiedet Ursprungsantrag das Bezirksamt ersucht wurde die Kommunikation mit der „Initiative Breslauer Platz “zu steuern und die Umsetzung proaktiv voranzutreiben.

Die Kombination aus dem Zwerg auf einem Sockel neben einer erklärenden Stele ist eine einfache, kreative und bürgerfreundliche Lösung, die den Breslauer Platz aufwertet, anstatt es durch bürokratische Beharrung mit nicht haltbaren Argumenten zu blockieren.

Berlin, den 11.05.2026

Marijke Höppner
Corinna Volkmann
Jürgen Swobodzinski



Berlin, den 11. Mai 2026
Marijke Höppner Jürgen Swobodzinski (Mail)Corinna Volkmann (Mail)

und die weiteren Mitglieder der
Fraktion der SPD

Der Verlauf dieses Antrags

2026-05-11

Eingebracht


Aktueller Status (Eingebracht):
Wir haben den Antrag in der Fraktion erarbeitet, besprochen und dann eingereicht.

Was passiert als Nächstes?
Auf der nächsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung wird der Antrag diskutiert und dann entweder beschlossen oder in einen Ausschuss überwiesen.

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