SPD-Fraktion: Gutachten soll Erschließung Gewerbegebiet Motzener Straße klären

Veröffentlicht am 20.06.2019 in Pressemitteilung

Ein Gutachten soll die Möglichkeiten zur Verbesserung des Gewerbegebiets Motzener Straße aufzeigen und dem Bezirk Handlungsmöglichkeiten schaffen. Diesen Beschluss fasste die BVV auf Antrag von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE. Eine Verlängerung des Schichauweges zur B101, wie von der SPD-Fraktion und dem Unternehmensnetzwerk Motzener Straße gefordert, fand keine Mehrheit in der BVV. Gemeinsames Ziel aller Fraktionen ist aber insbesondere die Verbesserung der Verkehrsbeziehungen ins Umland, speziell zur B101 und zum Autobahn-Außenring A10, so der Beschluss.


Das Gutachten soll verschiedene Lösungsvarianten aufzeigen und die Belange des Klimaschutzes, des Natur- und Landschaftsschutzes und der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen. Außerdem soll die regionale Entwicklung im Verflechtungsraum mit Brandenburg einbezogen und das Regionalmanagement beteiligt werden. 

 

Den Gutachterinnen und Gutachtern werden mit dem Beschluss auch bereits konkrete Hinweise an die Hand gegeben, zum Beispiel die Umgestaltung der Kreuzungen Motzener Straße / Nahmitzer Damm, der Kreuzung Nahmitzer Damm / Friedensfelser Straße (B101) oder die Einführung einer gemeinsamen Bus- und Lkw-Spur auf dem Nahmitzer Damm sowie die Bündelung von Transporten zur Reduzierung der Anzahl der LKW-Fahrten. Das Gutachten soll unter breiter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure und Interessierten erarbeitet und nach Vorlage öffentlich diskutiert werden. 

 

Christoph Götz-Geene, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Wir freuen uns, dass unsere Initiative eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage der Erschließung des Gewerbegebiets mit seinen rund 200 Firmen und 5000 Arbeitsplätzen ausgelöst hat. Wir dürfen nun auf die anstehende Arbeit des Bezirksamts und der externen Gutachterinnen und Gutachter gespannt sein und perspektivisch auf die Umsetzung hilfreicher Maßnahmen hoffen. Im Interesse der ansässigen Firmen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss es in absehbarer Zeit deutliche Verbesserungen bei der Erreichbarkeit des Gebiets geben!“