SPD-Fraktion begrüßt Verzicht des Landes auf Straßenverbreiterungen am Mariendorfer Damm

Veröffentlicht am 13.06.2016 in Pressemitteilung

 

Mit großer Freude nahmen die Bezirksverordneten der SPD-Fraktion im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung vom 08.06.2016 die Mitteilung des Bezirksamtes zur Kenntnis, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von der seit Jahrzehnten geplanten Verbreiterung des Mariendorfer Damms nun Abstand genommen hat. Die Mitteilung erfolgte im Zusammenhang mit der von der SPD initiierten Diskussion um eine städtebauliche Neuordnung des Bereichs Alt-Mariendorf.

 

Infolge der aus den 1950er-Jahren stammenden Planung zur Verbreiterung des Mariendorfer Damms, die dem Leitbild der autogerechten Stadt geschuldet war, müssen neu zu errichtende Gebäude bis heute einige Meter nach hinten versetzt errichtet werden. Die zuständige Abteilung VII der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt teilte dem Bezirksamt nun mit, dass diese Planung nicht weiter verfolgt wird.

 

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: „Die bisherige Planung war aus der Zeit gefallen. Wir freuen uns daher sehr über diese Mitteilung und werden auf eine zügige Anpassung der Bebauungspläne drängen. Die bisherige Praxis, dass neu zu errichtende Gebäude aus der historischen Straßenflucht nach hinten weichen müssen, hat zu einem problematischen Stadtbild mit vielen Wunden geführt. Diese gilt es nun sukzessive zu heilen und wieder mehr städtebauliche Qualität an dem Straßenzug zu gewinnen“.