SPD fordert Verkehrsberuhigung in der Gartenstadt

Veröffentlicht am 12.06.2018 in Pressemitteilung

Mit einem Antrag zur BVV stellt sich die SPD-Fraktion hinter die Anwohnerinnen und Anwohner der Gartenstadt mit ihrer Forderung nach kurzfristig realisierbaren verkehrsberuhigenden Maßnahmen in den kleinen Seitenstraßen des Tempelhofer Damms, das nun in einem ersten Konzept vorliegt. Danach soll das Gebiet zwischen Tempelhofer Damm und Manfred-von-Richthofen- bzw. Boelckestraße in vier Zonen aufgeteilt werden, die jeweils prinzipiell nur dort verlassen werden können, wo man in sie hineingefahren ist. Damit wird das Gebiet für Schleichverkehr uninteressant. Die SPD-Fraktion fordert nun mit ihrem BVV-Antrag die Umsetzung dieser Lösung aus der Anwohnerschaft.

Am 30. Mai hatte in der Neu-Tempelhofer Rundkirche zur Verkehrsbelastung in den Wohnstraßen eine Einwohnerversammlung mit rund 250 Interessierten stattgefunden. Stadträtin Heiß (Grüne) stand für das Bezirksamt den Anwohnern Rede und Antwort, konnte aber nur mittelfristig Besserung in Aussicht stellen: Für die Gartenstadt sei ohnehin eine Sanierung des öffentlichen Straßenlandes geplant. In diesem Rahmen könne dann auch über verkehrsberuhigende Maßnahmen diskutiert werden. Ein konkreter Zeithorizont konnte dafür aber nicht genannt werden. Die interessierte Anwohnerschaft war damit nicht zufrieden und entwickelte nun mit Unterstützung durch Fachleute kurzerhand selbst ein Konzept.

Christoph Götz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: „Die Einwohnerversammlung vom 30. Mai hat klar gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann in der Gartenstadt. Zu viele Kraftfahrer suchen sich mit Hilfe der Navi-Geräte Schleichwege auch durch die engsten Wohnstraßen um vielleicht etwas schneller an der Autobahn-Anschlussstelle zu sein. Die Lebensqualität in Neutempelhof leidet dadurch erheblich. Die von der Initiative aufgezeigten Maßnahmen sind sinnvoll und schlüssig und könnten relativ kurzfristig umgesetzt werden – vorausgesetzt Stadträtin Heiß (Grüne) zeigt den Willen dazu“.