SPD begrüßt Standortentscheidung von myToys.de für das Ex-BVG-Gebäude

Veröffentlicht am 18.11.2014 in Pressemitteilung

SPD begrüßt Standortentscheidung von myToys.de für das Ex-BVG-Gebäude am Kleistpark
- Auch bauliche Entwicklung rund um den U-Bahnhof Kleistpark kommt in Gang

 

Die SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg begrüßt die Standortentscheidung der Firma myToys.de für das ehemaligen BVG-Gebäude am U-Bahnhof Kleistpark. Die Verordneten wurden im Rahmen der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am 12.11.2014 durch die Verwaltung über die Pläne zur Verlagerung der Unternehmenszentrale von myToys.de unterrichtet. Die Firma wird am neuen Standort rund 960 Mitarbeiter beschäftigen. Die BVG hatte den gesamten denkmalgeschützten Gebäudekomplex, der sich entlang der Potsdamer Straße von der Pallas- bis zur Grunewaldstraße erstreckt, 2008 an einen Investor abgegeben. Seit dem standen die Gebäude weitgehend leer. Seit Jahresbeginn nutzt die private "Hochschule der populären Künste" einen Teil des Gebäudekomplexes. Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Wir bedauern nach wie vor, dass die BVG den Standort abgegeben hat und halten diese Entscheidung aus Sicht des Landes Berlin auch rückblickend für falsch. Hier ist aber nichts mehr zurück zu drehen. Insoweit freuen wir uns nun über die Ansiedelung, dass in die Gebäude wieder Leben einkehrt und dass der gesamte Standort am U-Bahnhof Kleistpark gestärkt wird".

 

 

Unterdessen soll das Neubauvorhaben an der Ecke Hauptstraße / Langenscheidtstraße / Willmanndamm, ebenfalls unmittelbar am U-Bahnhof Kleistpark, nunmehr als Wohngebäude mit Appartements für studentisches Wohnen realisiert werden. Von der vormals geplanten Nutzung als Hotel wurde durch den Investor MHMI nach Anwohnerprotesten Abstand genommen. Das Vorhaben soll eine kriegsbedingte Baulücke schließen. Das Grundstück galt bislang als nahezu unbebaubar, weil sich darunter ein BVG-Umspannwerk befindet. MHMI plant deshalb eine aufwändige brückenartige Statik für das Gebäude. Zwischenzeitlich wurde das Vorhaben auch im Baukollegium der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher beraten. Auch von dieser Seite hat es Unterstützung erhalten. Nachbesserungen am Fassadenentwurf wurden angemahnt. Das Vorhaben wurde ebenfalls von der SPD-Fraktion angestoßen. Bündnis 90 / Die Grünen hatten es ursprünglich unterstützt, nach den Anwohnerprotesten aber als Voraussetzung unter anderem einen Umbau der Kreuzung und den Nachweis von Grün-Ausgleichsflächen gefordert - Prämissen, die das Projektbudget deutlich überstrapazieren und das Vorhaben dann in Gänze in Frage stellen dürften. Götz: „Die SPD steht zur Verdichtung und Vitalisierung an diesem Ort. Wir werden daher politisch weiter breit um Unterstützung für das Vorhaben von MHMI werben“.

 

Ein weiteres Bauvorhaben unmittelbar am U-Bahnhof Kleistpark ist ein Atelierhaus auf dem Grundstück Hauptstraße 3. Auf dem Grundstück befand sich bislang ein Gebrauchtwagenhändler. Es wird eine offen stehende Brandwand bebaut. Die Initiative für dieses Vorhaben ging bereits 2009 von der SPD aus. Die Realisierung wird nun für das kommende Jahr erwartet.

 

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Wir freuen uns über diese insgesamt sehr positiven Entwicklungen. Der Standort entwickelt und stabilisiert sich endlich.“

 
 

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