Schwarze Fassade am Philipps-Hochhaus

Veröffentlicht am 26.02.2013 in Pressemitteilung

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher

Die SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg zeigt sich entsetzt über die nach und nach zu Tage tretende schwarze Glasfassade am früheren Philipps-Hochhaus in der Kleiststraße, Ecke Martin-Luther-Straße. Das mittlerweile der spanischen "Grupo Pryconsa" gehörende Gebäude wird derzeit nach Plänen des Architekten Manuel Alvarez umgestaltet und soll zukünftig das Hotel RIU aufnehmen. Für die SPD-Fraktion gehören solche stark getönten Fassaden wegen der abweisenden Wirkung nicht in die Innenstadt. Die Fassade wird dem Standort in guter City-Lage nicht gerecht.

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: "Das Vorhaben wurde uns mit einer transparenten Glasfassade vorgestellt. So ist es auch über die Presse kommuniziert worden. Von einer schwarzen Fassade war nie die Rede. Es ist uns unverständlich, wie das so genehmigt werden konnte."

Erst im August des letzten Jahres hat sich die BVV Tempelhof-Schöneberg mit einer städtebaulichen Rekonstruktion im Bereich An der Urania / Lietzenburger Straße befasst. Ziel ist die Überwindung der Verkehrsschneise An der Urania und die Wiedergewinnung der Kleiststraße bis zum Nollendorfplatz für Handel und Gewerbe. Auch für den Nollendorfplatz wurde eine Standortentwicklung angeschoben. Diese Gesamtentwicklung wird durch die Architektur am Philipps-Hochhaus nun deutlich erschwert.

In einer ersten Reaktion zeigte sich das Stadtentwicklungsamt im Stadtentwicklungsausschuss am 13. Februar selbst überrascht über die zu Tage tretende Fassade, musste zwischenzeitlich aber einräumen, dass die Genehmigung so erteilt wurde. Die zuständige Dezernentin Sybill Klotz (Grüne) wird sich in der BVV der Kritik stellen müssen.

Presse-Info unter 0172-395 60 91 Christoph Götz

 
 

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