Kommunales Zentrum für Marienfelde

Veröffentlicht am 02.07.2019 in Pressemitteilung

Unter dem Arbeitstitel KomMa soll Marienfelde ein kommunales Zentrum bekommen. Dies beschloss die BVV auf Antrag der SPD-Fraktion. Bei der Entwicklung des Wohnungsbaupotentials südlich des Nahmitzer Damms und östlich der Friedenfelser Straße soll nicht nur erschwinglicher Wohnraum geschaffen werden, sondern auch kommunale Angebote in attraktiver Form ausgebaut und zusammengefasst werden.

 

 

Der Ortsteil mit seinen rund 32.500 Einwohnern gilt als der strukturschwächste Ortsteil des Bezirks. Nahezu in allen Bereichen fehlen öffentliche Angebote, sei es im Kita-, im Jugendfreizeit- oder Sportbereich. Ebenso fehlen Angebote für ältere Menschen und Räume für die Volkshochschule. Mit dem KomMa soll diese Lücke perspektivisch geschlossen werden.

 

 

Christoph Götz-Geene, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion: "Mit dem Beschluss der BVV besteht eine riesige Chance für Marienfelde, dass bei den öffentlichen Angeboten bald kräftig aufgeholt wird. Das weitläufige Gelände ist bestens gelegen: Einerseits direkt am zentralen Umsteigepunkt Marienfelder Allee / Nahmitzer Damm, andererseits nach Süden hin mit Übergang in die offene Landschaft. Dort bietet sich der Bau von Sportflächen an. Der Ball ist jetzt beim Bezirksamt, den Beschluss mit Leben zu füllen. Zunächst werden vom Bund Grundstücke zu erwerben sein.“