Halteverbot in der Hauptstraße zur Geltungszeit der Busspur

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, in Zusammenarbeit mit der Polizei und der BVG das Halteverbot zur Geltungszeit der Busspur in der Hauptstraße zwischen Kleistpark und Albertstraße durchzusetzen. Dazu ist zu prüfen, ob nicht mehrere Schwerpunktaktionen verbunden mit einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit zu einer mittelfristigen Verbesserung der Situation beitragen.

 

Darüber hinaus wird dem Bezirksamt empfohlen, sich an die zuständigen Stellen zu wenden, um prüfen zu lassen, ob nicht die Verlegung der Busspur in die Mittelfahrbahn eine Lösung wäre, die zum einen nicht den Verkehrsfluss behindert, zum anderen aber auch den Bedürfnissen der anliegenden Geschäften und Einrichtungen bzw. deren Kundschaft dient.

 

Begründung:

Nach der morgendlichen Beräumungsaktion der BVG füllt sich die Busspur spätestens ab 09:00h wieder mit Fahrzeugen. Dabei handelt es sich erkennbar nicht um Lieferverkehr oder Kurzhalten zum Ein- und Aussteigen. Vielmehr werden Fahrzeuge abgestellt, um bequem Einzukaufen, religiösen Bedürfnissen nachzugehen, Pakete abzuholen oder Essen zu gehen. Dies geht zuweilen so weit, dass der Lieferverkehr anschließend in zweiter Reihe hält. Die Folgenlosigkeit des Falschparkens ermutigt obendrein Nachahmer.

Der Busverkehr wird durch die Blockierung der Busspur erheblich behindert, die Fahrpläne sind kaum einzuhalten. Während des S-Bahn-Streiks hat neben der erhöhten Verkehrsdichte das Blockieren der Busspuren durch gedankenlose oder egoistische Autofahrer dazu beigetragen, dass die Linien M48 und M85 erhebliche Verspätungen und Ausfälle zu verzeichnen hatten. Busabfahrtzeiten, auf die man sich nicht verlassen kann, führen dazu, dass sich Fahrgäste von der BVG abwenden.

Axel Seltz

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