Städtebauliche Entwicklung Innsbrucker Platz

 

Die BVV ersucht das Bezirksamt,

 

  1. eine Handlungsstrategie zur städtebaulichen Entwicklung für den Bereich Innsbrucker Platz im Entwurf zur weiteren Abstimmung zu entwickeln. Ziel ist eine städtebaulichen Entwicklung und urbane Rückgewinnung des Bereichs Innsbrucker Platz. Dabei soll insbesondere eine bauliche und nutzungsstrukturelle Verflechtung der Stadtteile nördlich und südlich des Platzes und die Schaffung einer spezifischen Standortidentität verfolgt werden.

 

In diesem Zusammenhang ist ggf. auch in Zusammenarbeit mit weiteren zuständigen Stellen des Landes insbesondere zu klären:

- welche Potentialflächen (ggfs. hinausgehend über die bereits im städtebaulichen Wettbewerb von 1991 identifizierten Flächen) in dem Bereich in eine Entwicklungsmaßnahme einbezogen werden sollen (Gebietskulisse)

- welche spezifischen Nutzungsansiedelungen für den Bereich in Betracht kommen
- welche Verfahrensschritte für das weitere Vorgehen empfohlen werden (Abstimmungen, Wettbewerbs-, Gutachter-, Beteiligungsverfahren...)

- welche Förderanreize aus öffentlichen Programmen für Planungs- und Umsetzungsschritte ggfs. wahrgenommen werden können.

 

  1. im Rahmen der zu beauftragenden Fortschreibung des bezirklichen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes einen strategischen Ansatz zur Lösung der bestehenden Defizite in der Einzelhandelsstruktur am Innsbrucker Platz (Betrachtungsbereich Innsbrucker Platz und Hauptstraße von Dorfaue Alt-Schöneberg bis ca. Bennigsenstraße) zu entwickeln (bzw. von den beauftragten ext. Fachleuten einzufordern) und dabei insbesondere die Ausweisung eines Nahversorgungszentrums am Innsbrucker Platz zu prüfen.

 

Die laufenden Verhandlungen zur Entwicklung des Areals „ehem. Güterbahnhof Wilmersdorf“ bleiben davon unberührt.

 

Begründung:

 

Das aus dem städtebaulichen Wettbewerb 1991 hervor gegangene Leitbild muss zwischenzeitlich als überholt und für die weitere Entwicklung nicht mehr tragfähig angesehen werden.

Aufgrund der teils schwerwiegenden strukturellen Defizite (z.B. Stadtbild, Aufenthaltsqualität, Einzelhandelsstruktur) erscheint aber die Entwicklung einer städtebaulichen Strategieplanung und Prüfung der Ausweisung einer Zentrenfunktion als Grundlage für die Einleitung weitere Schritte dringend geboten.

Christoph Götz

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