SPD: Umfeld U-Bahnhof Alt-Mariendorf zügig entwickeln!

Veröffentlicht am 20.02.2016 in Pressemitteilung

 

Auf Initiative der SPD-Fraktion befasst sich die BVV Tempelhof-Schöneberg erneut mit der städtebaulichen Entwicklung rund um den U-Bahnhof Alt-Mariendorf. Ein

entsprechender Antrag der SPD wurde im Rahmen der Sitzung der BVV vom 17.02.2016 zu-nächst in den Ausschuss für Stadtentwicklung überwiesen.

 

Der Bereich rund um den U-Bahnhof Alt-Mariendorf ist baulich sehr heterogen, das Straßenbild „zerfasert“: Ältere Planungen zu Straßenverbreiterungen des Mariendorfer Damms, der Frieden- und der Reißeckstraße blockieren bislang eine Stadtreparatur. Gleichzeitig bestehen Defizite in der Einzelhandelsstruktur: Es fehlen größere Ladenlokale, die als Standorte zum Beispiel für Supermärkte geeignet wären.

Bereits im Jahr 2014 hatte die SPD ein Entwicklungsszenario als Entscheidungsgrundlage gefordert. Dieses wurde Ende 2015 vom Bezirksamt vorgelegt. Es geht davon aus, dass die Straßenverbreiterungen nicht mehr erfolgen und die Blockränder wieder ergänzt werden. Damit könnte Bauland für rund 450 Wohnungen sowie Einzelhandel und Dienstleister gewonnen werden.

 

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Auf Grund-lage des sehr gut ausgearbeiteten Szenarios der Verwaltung haben wir uns mit einer erneuten Vorlage nun klar positioniert: Der Bereich soll städtebaulich repariert, entwickelt und attraktiver werden. Baulücken sollen geschlossen und ruhige Innenbereiche gewonnen werden. Grundsätzlich folgen wir überwiegend den Vorschlägen des Bezirk-samtes, allerdings soll aus unserer Sicht zum Beispiel auch die offen stehende

Brandwand an der Reißeckstraße Ecke Mariendorfer Damm durch eine attraktive Bebauung verdeckt werden - das Bezirksamt hatte hier nur eine Pappelreihe zur Kaschierung vor-geschlagen. Der Park&Ride-Platz an der Reißeckstraße soll erhalten bleiben. Für die zahlreichen U-Bahn-Bus-Umsteiger sollte es zukünftig eine vernünftige Wartehalle mit Backshop und eine barrierefreie öffentliche Toilette geben“.

 

Die SPD-Fraktion ist an einer zügigen Weichenstellung interessiert und nun auf die Positionierung der anderen Fraktionen gespannt.