Kleistpark als Kulturstandort nutzen - SPD in Tempelhof-Schöneberg fordert Konzeptentwicklung

Veröffentlicht am 29.08.2013 in Pressemitteilung

Christoph Götz

Der Kleistpark soll aufgewertet und zukünftig attraktiver genutzt werden. Das hat jetzt die SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg gefordert.

Christoph Götz, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Kleistpark befindet sich in einem unwürdigen Zustand. Vandalismus und unzureichende Unterhaltung haben insbesondere dazu geführt, dass die Königskolonnaden, die historischen Skulpturen und Baulichkeiten immer wieder verschmutzt und beschädigt werden.“

Im Rahmen eines Gutachterverfahrens sollen Maßnahmen zu einer thematischen und gestalterischen Profilierung entwickelt werden. In Betracht komme vor allem eine Nutzung als Kulturstandort.

„Die historische Bedeutung, die Lage des Parks und der Bestand an Grünflächen und Bauten sprechen gerade für eine künstlerische oder kulturelle Nutzung. Wichtig ist uns, dass bei der Entwicklung des Konzepts eine möglichst offene Diskussion geführt wird“, so Götz weiter.

In das Gutachterverfahren sollen deshalb die zuständigen Fachverwaltungen des Bezirks und des Landes, örtliche Initiativen und engagierte Anwohner, das Quartiersmanagement Schöneberger Norden, das Haus am Kleistpark, die weiteren unmittelbaren Grundstücksanlieger, unabhängige Fachleute, die Fraktionen der BVV sowie in Betracht kommende weitere Akteure und Nutzer einbezogen werden.

Götz abschließend: "Wir wollen den Park wieder für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiv machen. Dazu gehören im Interesse der Verbesserung der sozialen Kontrolle und der Hygiene im Park auch eine Gastronomie und eine öffentliche nutzbare Toilette."