SPD-Fraktion fordert Verkehrskonzept für Sanierung des Tempelhofer und Mariendorfer Damm

Veröffentlicht am 14.05.2018 in Pressemitteilung

Die ab 2022 bevorstehende grundhafte Sanierung des Tempelhofer und Mariendorfer Damms wird für die Ortsteile Tempelhof und Mariendorf mit erheblichen Beeinträchtigungen verbunden sein. Im Interesse der Anlieger, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmer fordert die SPD-Fraktion in der BVV nun ein Verkehrskonzept, das in der Bauzeit erträgliche Verhältnisse gewährleistet.

 

Dabei soll für die einzelnen Bauphasen sichergestellt sein, dass die Leistungsfähigkeit der Straße als bedeutende Hauptverkehrsachse gewährleistet ist, der Radverkehr im Baustellenbereich sicher geführt wird und Liefermöglichkeiten für den Einzelhandel erhalten bleiben. Ferner soll die Erreichbarkeit der Läden gesichert sein, es müssen Ausweich-Angebote für den ruhenden Verkehr geschaffen und ungesteuerter Ausweichverkehr durch die angrenzenden Kieze vermieden werden – so der Antrag der SPD-Fraktion.

 

Die anstehende Sanierung des Straßenzugs wird ausgelöst durch die erforderliche Sanierung des brüchig gewordenen Abwasserrohrs aus der Jahrhundertwende. Eine erste Abschnittssanierung ist bereits 2016/17 zwischen Alt-Mariendorf und Prühßstraße erfolgt, nachdem ein Teilstück des Rohrs eingebrochen war. Alle Leitungsträger wollen nun die Gelegenheit nutzen um ihre Anlagen ebenfalls zu erneuern. Die BVG wird außerdem den U-Bahn-Tunnel neu abdichten. Das Vorhaben gilt als Modellprojekt für eine verzahnte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

 

Christoph Götz, Stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender: „Das Vorhaben ist schon an sich eine logistische Herausforderung. Wir werden aber nicht akzeptieren, dass der Bezirk mit den verkehrlichen Begleitumständen alleine gelassen wird. Daher ist es wichtig, dass rechtzeitig Lösungen entwickelt und mit den Betroffenen abgestimmt werden. Hier ist federführend die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gefragt.“