Das Wichtigste zu Anfang: Die Bezirksverordneten erledigen ihre kommunalpolitischen Aufgaben ehrenamtlich. Sie sind keine hauptamtlich Tätigen und haben in der Regel noch eine Hauptbeschäftigung bzw. sind im Ruhestand. X Mitglieder der SPD-Fraktion sind berufstätig, Y Bezirksverordnete studieren und Z Bezirksverordnete sind im Ruhestand bzw. in Rente.
Der Zeitaufwand ist trotz der Ehrenamtlichkeit relativ hoch. An drei Montag-Abenden im Monat findet eine Fraktionssitzung statt, diese dauern in der Regel zwei bis drei Stunden. In dieser Zeit werden Anträge und Anfragen vorbereitet, wichtige bezirkspolitische Fragen diskutiert und Entscheidungen vorbereitet. Einmal im Monat trifft sich die BVV zum Plenum, an dem alle Bezirksverordnete teilnehmen und in dem die wichtigsten Entscheidungen und Beratungen stattfinden. Diese Sitzung dauert in der Regel vier bis fünf Stunden.
Jeder Bezirksverordnete sitzt in drei bis vier Ausschüssen, die zumeist einmal monatlich tagen und deren Sitzungen in der Regel zwei bis drei Stunden dauern.
Neben diesen „Pflichtterminen“ gibt es weitere Termine: Veranstaltungen in der Partei, Einladungen von Bürgerinitiativen, von Interessengemeinschaften, von Sportvereinen, mit einzelnen Bürger/innen und so weiter.
Bezirksverordnete sind ehrenamtlich tätig. Sie erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung, die ca. 450 Euro im Monat beträgt.
